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Freitag, 18.10.2019

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Fliegerbombe in Regensburg wurde kontrolliert gesprengt

Knall war in ganz Regensburg zu hören - Schäden an Gebäuden - 24.04.2019 07:48 Uhr

Dieser Sperradius wird nach dem Bombenfund in Regensburg evakuiert. © Polizei Regensburg


Nach dem Fund einer Fliegerbombe im Osten Regensburgs haben rund 4500 Anwohner in der Nacht zum Mittwoch ihre Häuser verlassen müssen. Wie die Polizei mitteilte, waren hunderte Polizisten, Feuerwehrleute und Helfer im Einsatz, um die Entschärfung des Blindgängers vorzubereiten. Die 250-Kilo-Bombe war am Dienstag bei Bauarbeiten gefunden worden. Um den Fundort in der Nähe des Hafens wurden am Dienstag Häuser geräumt und Straßen gesperrt.

Technische Probleme verzögerten die Aktion

Der Sperrbereich rund um den Fundort betrug etwa 1500 Meter. Für die Betroffenen wurden Shuttle-Busse und Anlaufstationen eingerichtet. Nachdem die Polizei ihre Kontrollgänge beendet hatte, machte sich der Sprengmeister ans Werk. Durch technische Schwierigkeiten verzögerte sich die eigentliche Sprengung bis in die frühen Morgenstunden. Um kurz vor 5 Uhr war es dann mit einem lauten Knall soweit. Ein Spezialroboter erledigte die Sprengung. Feuerwehrleute, das THW, die Polizei, der Rettungsdienst und das Sprengkommando waren noch lange weiter im Einsatz. Nach und nach dürfen die Anwohner nun in ihre Wohnungen zurück. Die Straubinger Straße muss laut Stadt Regensburg erstmal noch gesperrt bleiben.

Umliegende Gebäude nahmen Schäden

Wie der Bayerische Rundfunk weiter berichtete, hat die Polizei bei Kontrollgängen nach dem Sprengen erste Schäden an umliegenden Gebäuden entdeckt. Häuserfassaden wurden beschädigt und Glasscheiben zerbrachen. Das genaue Ausmaß der Schäden ist noch nicht abschätzbar. Im Vorfeld der Sprengung wurde mit diesen allerdings gerechnet. Nach ersten Informationen sind Straßen und Infrastruktur wohl unversehrt geblieben.

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dpa, mlk

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