Dienstag, 26.01.2021

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1400 Pakete aus Oberfranken für Johanniter-Weihnachtstrucks

Die Organisatoren sind überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Menschen - 30.12.2020 18:05 Uhr

Die Hilfe kommt unter anderem bei Menschen in Bulgarien an. Sie profitieren von den Spenden aus Deutschland, die die Johanniter-Unfall-Hilfe jährlich organisiert. Doch die Weihnachtsaktion stand 2020 unter einem veränderten Stern.

30.12.2020


Bis zum 14. Dezember sind bei den zentralen Sammelstellen der Johanniter von Flensburg bis Lindau Pakete für den Johanniter-Weihnachtstrucker abgegeben worden. Neu war, dass Pakete auch virtuell gepackt werden konnten.

Bruch mit der Tradition

Ulrich Kraus, Projektleiter der Johanniter-Weihnachtstrucker, verkündete nun einen Zwischenstand zu den abgegebenen Paketen. "Es ist fantastisch, und ich bin schon ein bisschen sprachlos: 42 800 Päckchen wurden an den Sammelstellen abgegeben und virtuell wurden 7500 Pakete gespendet", sagt er volle Freude. "Ganz herzlichen Dank für diese tolle Unterstützung!" 

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Traditionell wären am Zweiten Weihnachtsfeiertag die LKW feierlich auf ihre Fahrt in die Zielländer verabschiedet worden. Wegen der Pandemie findet dieser Termin nicht statt, teilen die Johanniter in einer Mitteilung mit.

Hilfe auch in Deutschland

Ein Teil der Pakete wurde bereits auf LKW verladen und über Speditionen in die Zielländer gebracht. Da alle Zielländer als Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut gelistet sind, fahren in diesem Jahr keine ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer durch die Johanniter. Stattdessen unterstützen Speditionen die Aktion und bringen die Pakete zu den Menschen, die bereits sehnsüchtig auf die Hilfe warten, wie es heißt.

Mehr als 42 000 Weihnachtstrucker-Pakete machen sich auf den Weg. Ein Teil davon stammt auch von Menschen aus dem Landkreis und der Fränkischen Schweiz.

30.12.2020 © Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe


Vor Ort nehmen die langjährigen Partner die Pakete von den Speditionen in Empfang. Sie verteilen direkt an die bedürftigen Menschen. Über 2000 Pakete seien auch an Projekte in Deutschland verteilt worden. Es würden Menschen unterstützt, deren Situation durch die Corona-Pandemie noch schwerer geworden ist, so die Johanniter.

Zielländer sind neben Deutschland in diesem Jahr Albanien, Rumänien, Bosnien, Bulgarien und die Ukraine. Die Päckchen beinhalten Lebensmittel und Hygieneartikel und wurden nach einer Packliste zusammengestellt. Diese Packliste haben die Johanniter aus ihrer Erfahrung in der Auslandsarbeit zusammengestellt.

Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten: www.johanniter.de/weihnachtstrucker oder auf der Facebook-Fanseite www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker 

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