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Aktueller Stand zu Corona im Kreis Forchheim: 18 Infizierte

Alle Entwicklungen laufend aktualisiert - 10.08.2020 16:13 Uhr

Seit 23. März ist die Abstrichstelle in Forchheim in Betrieb.

© Ralf Rödel


Das Wichtigste in Kürze

-  Seit 27. Mai waren im Landkreis Forchheim keine Neuinfektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Damit war der Landkreis Forchheim der erste Landkreis in Oberfranken ohne nachgewiesene Corona-Fälle. Bis zum 13. Juli gab zwischenzeitlich zwei neue bestätigte Infektionsfälle, bei einem davon handelte es sich um ein Kindergartenkind. Zwei Wochen lang wurden keine Neuinfektionen gemeldet.

- Am 28. Juli wurde wieder ein neuer Infektionsfall vom Landratsamt bestätigt, einen Tag später ein zweiter und am Tag darauf waren es vier. Stand 10. August vermeldet das Landratsamt 18 Infizierte im Landkreis.

- Zwischen den neuen Infektionsfällen bestehen teilweise Zusammenhänge, teilt das Landratsamt mit. Neben Einzelfällen gebe es Infektionen unter Familienmitgliedern und Verwandten sowie im engeren Freundeskreis. Ein Infektionsfall steht im Zusammenhang mit der Rückkehr von einer Reise ins Ausland. Im Gesundheitsamt arbeite man daran, die Infektionsketten zu durchbrechen.

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Diese Events 2020 sind im Kreis Forchheim wegen Corona abgesagt

Alles anders in der Corona-Krise: Die Pandemie dauert an, bis zum 31. August untersagt die Regierung Großveranstaltungen. Auch Veranstalter kleinerer Events im Kreis Forchheim haben sich bereits zu Absagen entschieden. Hier kommt die Übersicht.


- Von den insgesamt 230 bekannten Infizierten gelten 208 als "genesen". Das heißt, sie haben entweder eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 oder eine durch das Virus ausgelöste Covid-19-Erkrankung überstanden. Warum die Zahl der Genesenen im deutschlandweiten Vergleich zunächst so niedrig war, ist hier erklärt.

- An oder im Zuge einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind vier Personen mit Wohnsitz im Landkreis Forchheim. Eine davon starb am Klinikum, drei in Krankenhäusern außerhalb des Landkreises.

- Ein schwer erkrankter Covid-19-Patient aus dem Klinikum Forchheim konnte inzwischen als geheilt aus dem Krankenhaus entlassen werden.

- An der Forchheimer Corona-Abstrichstelle werden derzeit nur wenige Verdachtsfälle auf Anweisung des Gesundheitsamtes getestet, die Zahl schwanke täglich zwischen "einer und drei Personen", heißt es aus dem Landratsamt. Die Gesamtzahl der Tests im ganzen Landkreis (z.B. solche, die vom privaten Hausarzt durchgeführt werden) dürfte weitaus höher sein.

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"Drive-by"-Abstriche: So läuft es in der Corona-Teststation in Forchheim

Am 23. März ist die Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle an der Forchheimer Herder-Halle in Betrieb gegangen. Vom Gesundheitsamt kontaktierte Personen lassen sich aus ihren Autos heraus im "Drive-by-Verfahren" Abstriche entnehmen, die dann ins Labor kommen. Ein exklusiver Einblick in die Schnelltest-Station.


- Die Corona-Chronologie im Landkreis Forchheim können Sie hier nachlesen.

80 Betten mit mobiler Beatmung

- Für den Landkreis gab es am Klinikstandort Forchheim während der ersten Welle zwölf Intensivbetten mit Beatmungsgeräten für erkrankte Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf. Zwei Isolierstationen wurden im Klinikum freigehalten.

- Eine infizierte Person befand sich knapp zwei Wochen auf der Intensivstation des Klinikums Forchheim und wurde künstlich beatmet. Der 70 Jahre alte Mann, der mehrere Vorerkrankungen hatte, verstarb im Klinikum.

Die wichtigsten aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Franken, Deutschland und der Welt finden Sie hier in unserem Live-Ticker:

 

 

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