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Montag, 08.03.2021

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Allerlei mit dem Osterei

Künstler spenden gefilzte Exemplare an das Pfalzmuseum - 24.03.2012

Christina König (li.) und Barbara Eichhorn präsentieren eine Auswahl der gefilzten „Künstlereier“.

23.03.2012 © Lena Knauer


Seit 2006 gestalten wechselnde Künstler exklusive Sammlerstücke für die „Aktion Künstlerei“ im Rahmen der Osterwochen im Pfalzmuseum. Dieses Jahr stellen die Künstler des Vereines „Filznetzwerk“ die individuellen Filzeier dem Pfalzmuseum kostenfrei zur Verfügung.

Bereits im vergangenen Jahr gastierte der Verein mit der Ausstellung „Klimawandel“ im Pfalzmuseum und revanchiert sich nun mit der Spende. „Wir sind dankbar, dass das Filznetzwerk uns so engagiert unterstützt“, sagt Christina König, stellvertretende Leiterin des Pfalzmuseums.

300 Filzer im Verein

Barbara Eichhorn, die Zweite Vorsitzende des Filznetzwerkes, ist selbst fasziniert von der Vielfalt der Ostereier. Die rund 300 Mitglieder des Vereines im deutschsprachigen Raum reagierten zunächst verhalten auf den Aufruf von Eichhorn, Künstlereier zu gestalten. Aber letztendlich hatten doch mehr als 30 Künstler und Künstlerinnen, die unter anderem auch aus der Hauptstadt oder Luxemburg stammen, Eier in allen Farben und Größen angefertigt. „Mein Postbote war bald mein Osterhase“, erzählt Barbara Eichhorn lachend, die die Pakete der Künstler aus ganz Deutschland entgegengenommen hat.

So erfreut sie sich mit Christina König an den ganz unterschiedlichen Kreationen: Große und kleine Eier, gemusterte und einfarbige, Eier mit Küken oder Blumen, mit Dino oder Maulwurf, Eier im Nest oder Tulpeneier und sogar „Berliner Eierköpfe“ haben die Künstler eigens für das Pfalzmuseum gestaltet.

Einzigartige Gestaltung

„Das sind alles Unikate“, bestätigt Eichhorn, die selbst kleine Osterhasen beisteuert. Die Heroldsbacherin erklärt die Besonderheit: „Die Eier sehen nicht nur unterschiedlich aus, sondern wurden auch mit unterschiedlichen Techniken gefilzt.“ So bedienten sich einige Künstler der Nasstechnik, bei der Wasser und Seife benötigt wird, während andere durch ständige Nadelstiche die Wolle verfilzten.

Die Preise sollen je nach Größe und Aufwand zwischen einem und 50 Euro liegen. Ab dem Ostersonntag um 15 Uhr werden die Sammlerstücke im Rahmen des siebten internationalen Ostereiermarktes „Allerlei aus Ei“ im Pfalzmuseum verkauft.

LENA KNAUER

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