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,Angeln ist kein Sport‘

Fischereivereine sehen sich als Gewässerpfleger - 25.03.2014 12:00 Uhr

Fischereiverein Forchheim Von:Marianne Körber > 24.03.2014 16:46 An:nn-forchheim-redaktion  Reinhard Körber, Vorstand des Fischereivereins Forchheim. © NN


„Das Fliegenfischen, in unserer Gegend vor allem an der Wiesent in der Fränkischen Schweiz praktiziert, ist eine Wissenschaft für sich, es erfordert eine ausgeklügelte Technik beim Auswurf des Kunstköders und bei der Führung der Schnur auf der Wasseroberfläche. Auch eine Forelle lässt sich freilich nicht so einfach erwischen. Beides fällt aber unter die Kategorie Angeln und nicht unter Sportfischen. Richtige Preis-Wettbewerbe gibt es am Meer, wo professionell Jagd auf Marline oder Haie gemacht wird.

Die Fischereivereine fühlen sich dagegen der Heimat- und Gewässerpflege verpflichtet und sehen darin ihre Hauptaufgabe. Wir setzen jedes Jahr Fische ein und schützen unsere Bestände. Es gelten Schonzeiten und Schonmaße beim Gewicht. Mitglieder unseres Vereins dürfen nur maximal vier Forellen in der Woche fangen. Beim Königsfischen wird stets darauf geachtet, dass alle Tiere über private Abnehmer auch verzehrt werden. Als sportlichen Ausgleich gibt es für die Jugendgruppen sogenannte Casting-Turniere, bei denen mit speziellen Routen auf Wurfscheiben gezielt wird. Beim oberfränkischen Jugendpreisfischen gehören Knotenbinden und ein Wissenstest zu den Disziplinen. Unserem Verein ist es ein Anliegen im eigenen Interesse, dem Nachwuchs den verantwortungsvollen Umgang mit den Fischen und dem Gewässer beizubringen.“  

gu

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