17°

Dienstag, 17.09.2019

|

zum Thema

Annafest in Forchheim: Das ist unser Tickerteam 2019

Die Nordbayerischen Nachrichten berichten elf Tage lang live aus dem Kellerwald in Forchheim - 26.07.2019 15:22 Uhr

Elf Tage lang wird im Kellerwald gefeiert, rund eine halbe Million Menschen lockt das Annafest jedes Jahr nach Forchheim. Wir sind täglich vor Ort und begleiten das bunte Treiben. Direkt zum Live-Blog geht es hier.

Mittendrum im Trubel: Das Ticker-Team der NN ist alla Dooch live vor Ort. © Ralf Rödel


Birgit Herrnleben

(Redakteurin der Nordbayerischen Nachrichten aus Forchheim)

Kann schon den Duft frisch gebrannter Mandeln und Zuckerwatte im Garten riechen: Birgit Herrnleben. © Rurik Schnackig


Annafest beginnt für mich vorallem mit Nase und Ohr: Zum Beispiel, wenn der Geruch nach frisch gebrannten Mandeln und Zuckerwatte über den Berg nach Hause in meinen Garten zieht. Oder wenn es abends nach Wedelhering riecht und aus der Ferne die Musik vom "Neder" schallt.

Zuhause bleiben, wenn wenige Meter weiter der Bär steppt? War früher für mich völlig undenkbar, da musste unbedingt der "große Bergschein" gemacht werden. Heute genieße ich das Annafest auch gerne am Sonntag in der Früh, bevor das große Remmidemmi losbricht.

Philipp Rothenbacher

(Redakteur der Nordbayerischen Nachrichten aus Nürnberg)

Seit drei Jahren im Annafest-Dauereinsatz: Philipp Rothenbacher. © Ralf Rödel


In Windeseile habe ich mich vom völlig unbeschriebenen Annafest-Blatt zum offiziellen Alla-Dooch-Beauftragten der Redaktion gemausert. Was für eine Kellerwald-Quereinsteiger-Karriere!

Zugegeben, es is fei nicht immer orch schö zu arbeiten, wenn um einen herum gefeiert, gelacht, getanzt, getrunken und geherzt wird. Andererseits geht irgendwann die Sonne unter, der Ticker in den Standby-Betrieb - und ich kann meinen Feierabend auf den Kellern genießen. Maßvoll.

Julian Hörndlein

(Mitarbeiter der Nordbayerischen Nachrichten aus Heroldsbach)

Freunde treffen, zusammen feiern: Das ist das Annafest-Feeling von Julian Hörndlein. © Julian Hörndlein


Das Annafest war schon immer toll, auch wenn sich für mich die eigentichen Beweggründe, in den Kellerwald zu ziehen, über die Jahre hinweg altersgemäß gewandelt haben: von Karussell, Riesenrad und Los-Stand früher, zum geselligen Treiben auf den Kellern heute.

Noch dazu hat man auf dem Annafest natürlich eine sehr breite Biervielfalt. So sind die elf Tage im Kellerwald jedes Jahr perfekt dafür, um alte Freunde und neue Bekannte zu treffen.

Nina Eichenmüller

(Mitarbeiterin der Nordbayerischen Nachrichten aus Kirchehrenbach)

Mit dem Annafest beginnt für Nina Eichenmüller der Sommer. © privat


Das Annafest symbolisiert für mich persönlich alle Jahre den Beginn des Sommers - mit lauen Nächten, guten Freunden und dem ein oder anderen Bier.

Der Grund dafür liegt weit in der Vergangenheit, genauer in meiner Schulzeit. Denn der Start des Annafestes bedeutete früher für mich gleichzeitig den Start der Sommerferien. Und diese schönste Zeit des Jahres musste freilich ausgiebig auf dem Annafest beziehungsweise auf den Kellern gefeiert werden!

Ulli "King Alladooch" Raab

(Annafest-Ikone aus Forchheim)

Ulli Raab, Schöpfer des Slogans "Alla Dooch Annafest". © Ralf Rödel


Mein Annafest-Slogan heißt ja: Alla Dooch Annafest! Das bedeutet für mich zwölf Tage lang - inklusive Schlachtschüssel, versteht sich - das Fest im Kellerwald mit allen Sinnen zu genießen.

Das Forchheimer Annafest ist einfach wie eine Welle, die einen mitnimmt. In dieser Zeit werden jedes Jahr wieder neue Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen. Und jede Menge "Gschichtla" ereignen sich!

Patrick Schroll

(Redakteur der Nordbayerischen Nachrichten aus Weilersbach)

Alla Dooch Annafest hat er einmal geschafft: Patrick Schroll. © Benjamin Huck


"Alla Dooch Annafest" - das habe ich in meinen jüngsten Jugendjahren tatsächlich einmal geschafft. Damals waren alla Dooch noch zehn Festtage, nicht wie heute elf Festtage. Schmerzlich vermisst habe ich das Annafest nur einmal: 2009 verweilte ich tausende Kilometer entfernt.

Selbst wenn ich nicht mehr alla Dooch auf den Kellern bin, bin ich vom Annafest-Sound umgeben. Denn über den Kellerwald ist es nicht weit bis nach Weilersbach. Auf dem Balkon höre ich jeden Abend die Musik, manchmal sogar so gut, dass ich mitsingen könnte.

Lea-Verena Meingast

(Redakteurin der Nordbayerischen Nachrichten aus Nürnberg)

Hat vergangenes Jahr das Annafest für sich entdeckt: Lea-Verena Meingast. © Lea-Verena Meingast


Vergangenes Jahr durfte ich das Annafest zum ersten Mal kennenlernen. Als mir damals gesagt wurde, dass es "alla Dooch Annafest" heißt, habe ich mich ein wenig erschreckt, muss ich zugeben. Ich fragte mich: Gehen alle Forchheimer jeden Tag auf die Keller? Da müsste Forchheim doch im Ausnahmezustand sein und das Stadtleben völlig still stehen. 

Aber ich habe das Annafest für mich entdeckt. Das Flair des Kellerwaldes, die sich schlängelnden Wege, die Weitläufigkeit - das ist einfach besonders. Lärm, gedrängte Menschenmassen, Müll auf den Straßen - was ich an anderen Volksfesten nicht mag, gilt nicht für das Annafest.  

Kevin Gudd

(Sportredakteur der Nordbayerischen Nachrichten aus Laufamholz)

Kann auch Dosenwerfen: Kevin Gudd. © Roland Huber


Seit ich - redaktionsintern auch einfach "Der Sportler" genannt - einmal beim Dosenwerfen an einer Bude im Kellerwald ordentlich abgeräumt habe, gehe ich immer wieder gern aufs Annafest. Und heuer mache ich da keine Ausnahme.

Ich genieße dort vor allem die Übersichtlichkeit, denn obwohl das Kellerwald-Gelände gewaltig ist, sind dichtes Gedränge und Massenaufläufe wie beim Erlanger Berg oder, Gott bewahre, auf dem Oktoberfest in München auf dem Forchheimer Volksfest wirklich die absolute Ausnahme. Von den Vorzügen der fränkischen Bierbraukunst ganz zu schweigen!

Kilian Trabert feiert Annafest-Vollzeit-Premiere. © Horst Linke


Kilian Trabert 

(Volontär bei den Nordbayerischen Nachrichten aus Nürnberg)

Vergangenes Jahr habe ich schon einmal kurz im Kellerwald vorbeigeschaut, aber eben nur kurz - für einen Abend beim Ausflug der Forchheimer Redaktion auf das Annafest am Firmentag. Zahlreiche Kollegen der Nürnberger Nachrichten schlossen sich an und kamen mit dem Zug nach Forchheim.

Das war zwar ziemlich cool, aber wenn wir ehrlich sind, zählt das nur so halb: Also feiere ich dieses Jahr quasi meine Annafest-Vollzeit-Premiere. Ich bin gespannt. Wir sehen uns im Kellerwald!

Jana Schneeberg

(Redakteurin der Nordbayerischen Nachrichten aus Forchheim)

Keine Liebe auf den ersten Blick, aber eine stetig wachsende: Das ist für Jana Schneeberg das Annafest. © Michael Matejka


Ich hasse Volksfeste. Stopp, bevor ich mich unbeliebt mache: Ich hasse Volksfeste, bis auf das Annafest. Das war zwar keine Liebe auf den ersten Blick, aber es ist eine langsam wachsende. Dazu brachten mich zum einen meine zwei Söhne, die beim Eintritt in den Kellerwald einen solchen Glanz in den Augen haben, dass man gar nicht anders kann, als sich auf den Spaziergang übers Festgelände zu freuen.

Zum anderen zeigte der Charme des nächtlichen Annafestes bei meinem ersten Ticker-Dienst vor einigen Jahren Wirkung: Das im Dunkeln leuchtende Riesenrad, gut gelaunte Festbesucher, die fröhlich quatschend den lauen Sommerabend auf einem der Keller genießen, und natürlich die Stimmung, für die die vielen verschiedenen Bands auf den Kellern sorgen - ja, das Annafest hat was!

Florian Ritter 

(Mitarbeiter der Nordbayerischen Nachrichten aus Wiesenthau)

Florian Ritter freut sich darauf, viele Freunde wiederzusehen. © Florian Ritter


Annafest Ende Juli: Das ist für mich die Möglichkeit, wieder Leute zu treffen, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe. Da kommen einige bis aus Berlin auf die Keller.

Oder wie ich "nur" aus Bamberg, wo ich inzwischen studiere, aber für die elf Tage Festbetrieb findet eigentlich jeder wieder nach Forchheim und natürlich in den Kellerwald. "Alla Dooch" klappt bei mir inzwischen zwar nicht mehr so oft wie früher, aber für eine gemeinsame Maß reichts allemal.

Beke Maisch

(Redaktionsleiterin der Nordbayerischen Nachrichten aus Nürnberg)

Freut sich auf Popcorn, Plastikrosen und die Riesenradfahrt: Beke Maisch. © Horst Linke


Annafest: Eine Tüte Popcorn süß, eventuell noch Schoko-Erdbeeren am Spieß hinterher, danach jammern, dass einem jetzt schlecht ist;  Riesenradfahren und vorher alle Mitfahrenden schärfstens zurecht weisen, dass sie sich ja nicht bewegen dürfen damit die Gondel nicht abstürzt.

Rosen schießen und sich freuen, wenn man besser zielt als der Ehemann oder die Kollegen; Hand in Hand übers Fest schlendern; kurz darüber nachdenken, den Einhorn-Luftballon zu kaufen; Freunde treffen und zusammen ausgiebig darüber diskutieren, dass man sich bei der Musik-Lautstärke überhaupt nicht unterhalten kann; Nachhause gehen und hören, wie Musik und Unterhaltung immer leiser werden.

 

  

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Forchheim