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Sonntag, 29.11.2020

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Aus Sinfonischem Blasorchester wird Bläserphilharmonie

Neuer Name, neues Gewand: Wurzeln in Buckenhofen - 09.02.2017 12:00 Uhr

Schwarzes Gewand, gelbe Krawatten: Die Musiker der Bläserphilharmonie Forchheim machen eine gute Figur.

08.02.2017 © Foto: privat


Auch die Konzertkleidung wechselt hin zur schwarzen Garderobe. Nur die hochkarätige, mehrfach preisgekrönte Musik bleibt. „Viele Zuhörer hatten uns angesprochen, dass sie hinter dem bisherigen Namen keine solch hochwertige Musik erwartet hätten“, so Ausbildungsvorstand Andreas Bauer.

Die Zukunft im Blick (v- li-): Ausbildungs-Vorsitzender Andreas Bauer, Homepage-Designer Markus Carra, Marketing-Vorsitzender Jan Korporaal, OB Uwe Kirschstein und Öffentlichkeitsarbeits-Vorsitzender Heiner Kredel.

08.02.2017 © Foto: Udo Güldner


Im Übrigen gebe es Bläserphilharmonien auch in Schweinfurt, Werneck oder Regensburg. „Das ist in Blasmusikkreisen ein etablierter Begriff.“ Auch die Blasmusikformation, die regelmäßig mit böhmisch-mährischen Klängen am Annafest für Stimmung sorgt, bekommt ein neues Schild: „Buckenhofener Blasmusik“ (BBM).

Ehrenvorsitzender Josef Knauer zog historische Linien: Fünfzig Jahre seien vergangen, seit sich in der damals selbständigen Gemeinde Buckenhofen eine Gruppe Ministranten zu einer Jugend-Blaskapelle zusammengefunden hatte. Sechs Jahre später entstand daraus der Musikverein Buckenhofen. Als das Dorf ein Stadtteil Forchheims geworden war, nannte man sich Musikverein Forchheim-Buckenhofen.

So wie der Gesamtverein im Laufe der Jahrzehnte eine Entwicklung durchlebt und sich dies auf den Namen ausgewirkt hatte, erging es auch dem Aushängeschild. Zuerst als Blasorchester, dann als Großes Blasorchester und zuletzt als Sinfonisches Blasorchester. Das sei der Lauf der Zeit, „auch wenn einige vielleicht meinen, die beim Musikverein Forchheim-Buckenhofen spinnen“.

Unter neuer Flagge soll das von Mathias Wehr geleitete Orchester nicht nur regional, sondern auch bundesweit und sogar international den Namen Forchheims bekannter machen. „Wir haben zwar unsere Wurzeln in Buckenhofen, wollen aber als Kulturträger für die ganze Stadt anerkannt werden“, so Heiner Kredel.

Und weil das Jubiläumsjahr „50 Jahre Bläsermusik aus Buckenhofen“ ansteht, haben Jan Korporaal und Markus Carra von der lokalen Werbeagentur pixwork auch gleich den Internetauftritt gründlich überholt. Sie wird nicht nur nach außen hin die Visitenkarte sein, sondern nach innen auch dazu beitragen, das Vereinsleben und jährlich weit über 1000 Proben-, Ständchen und Konzerttermine zu koordinieren.

Mit einem Missverständnis räumte Heiner Kredel auf NN-Nachfrage aber auf: „Wir versprechen uns durch die Bläserphilharmonie Forchheim keine größere monetäre Unterstützung durch die Stadt. Uns geht es mehr um ideelle Wertschätzung. Und um „viel Harmonie.“

Die neue Homepage des Musikvereins Forchheim-Buckenhofen ist ab sofort unter der Adresse www.mv-fb.de abrufbar.

UDO GÜLDNER

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