Daumen hoch

BRK Forchheim: Raimund Schulik für langjähriges Engagement geehrt

Redaktion Nordbayerische Nachrichten

21.5.2022, 15:00 Uhr
Daumen hoch: Die Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein ehrte Raimund Schulik, daneben Michael Fees (Kreisvorsitzender).

© BRK Daumen hoch: Die Ehrenamtsbeauftragte Eva Gottstein ehrte Raimund Schulik, daneben Michael Fees (Kreisvorsitzender).

Bereits seit 1989 ist Schulik aktives Mitglied des BRK Forchheim im Bereich Wasserwacht Ebermannstadt. Viele Aufgaben hat er seither übernommen: Jugendleiter, Technischer Leiter, Vorsitzender auf Orts- und Kreisebene. Seit 2013 ist er Vorsitzender der Ortsgruppe Ebermannstadt.

Jugend tatkräftig unterstützt

Bis zur Wahl im März 2021 war er auch auf Kreiswasserwachtsebene aktiv. Seit jeher sei ihm die Förderung der Jugend innerhalb der Wasserwacht ein Herzensanliegen, sagte Gottstein. Er unterstützt die Jugendarbeit sehr tatkräftig. Allein durch seine Präsenz bei fast jeder Veranstaltung der Jugendarbeit, zeige er den Kindern und Jugendlichen, wie sehr sie ihm am Herzen liegen. Die Zusammenarbeit mir ihm und der Jugendleitung der Ortsgruppen fördert er die Jugendarbeit maßgeblich.

Federführend war er auch an der Einführung des Rettungsschwimm-Wettbewerbs für Kinder und Jugendlichen auf Kreisebene beteiligt. Seit 1997 ist er Ausbilder für das Rettungsschwimmen und unterstützt jedes Jahr die Ausbildung des Deutschen Rettungsschwimmabzeichens auf Ortsgruppenebene. Raimund Schulik sei jemand, der seine Aufgaben sehr ernst nimmt und sich aktiv für die jeweiligen Belange einsetzt, würdigte Eva Gottstein. Sein Enthusiasmus stecke die Mitglieder der Ortsgruppe an, er aktiviere zur Mitarbeit und zum Fortschritt.

Aktiv trotz Pandemie

Als Katastrophenschutzbeauftragter des Kreisverbandes Forchheim ist er die letzten Jahre besonders gefordert gewesen. Besonders hervorzuheben sei zudem sein außergewöhnliches Engagement während der Corona-Pandemie. Schulik sei zwar offiziell bereits im Ruhestand und gehöre zur Hochrisikogruppe. Nichtsdestotrotz trete er ehrenamtlich keinesfalls kürzer.

Seit Beginn des Krisenstabes im Kreisverband Forchheim, aufgrund der Covid-19 Pandemie, ist er der Leiter des Stabes für den Kreisverband. Er setze sich hier für die Modernisierung des Krisenstabs und des Katastrophenschutzlagers ein. Selbst der Umbau des Lagers lag ihm so sehr am Herzen, dass er häufig selbst Hand anlegte. Er war mitverantwortlich für den Aufbau von Corona-Teststrecken, des Impfzentrums in Forchheim, viele der Testzentren im Landkreis.

Vernetzung vorangetrieben

„Mit viel Kraft und viel Zeit kämpft er darum, dass alles funktioniert“, betonte Gottstein. Sehr wichtig sei ihm die Vernetzung der Gemeinschaften und der Zusammenhalt der einzelnen Bereiche und Gliederungen im BRK. Er suche immer das Gespräch und den Kontakt zu Verantwortlichen der Politik und fördert somit die Bekanntheit des Bayerischen Roten Kreuzes. Sehr wichtig sei ihm die Stärkung und Anerkennung des Ehrenamtes. Mit ihm freuen sich alle BRK`ler über diese Ehrung.

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