Mittwoch, 03.03.2021

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Bürgermeister verschickt grüne Rolle gegen Hundekot

Hinterlassenschaften der Hunde sind ein Problem in der Fränkischen Schweiz - 06.09.2020 19:04 Uhr

Nicht immer reichen Schilder: Bürgermeister Marco Friepes (CSU/Aktive Bürger) aus Weilersbach appelliert jetzt an die Hundebesitzer in seiner Gemeinde und hat einem Schreiben eine symbolische Rolle beigelegt. 

15.03.2018 © Foto: Sebastian Kahnert/dpa


Die Beschwerden über Hundekot in Grünanlagen und auf Wegen haben sich bei Bürgermeister Marco Friepes (CSU/Aktive Bürger) in letzter Zeit gehäuft. Mit einem Brief an alle Hundebesitzer in der Gemeinde reagiert der Bürgermeister darauf. Zum eineinhalb Seiten langen Schreiben mitgeschickt, hat der Bürgermeister eine Rolle Hundekotbeutel. "Unsere schöne Landschaft und die Mitmenschen werden es Ihnen danken", schreibt Friepes. 

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Mit DNA-Tests gegen Hinterlassenschaften vorgehen

Er weist daraufhin, dass beispielsweise Spielplätze, Bürgersteige, öffentliche Wege, Plätze, Grünanlagen und Vorgärten für das Geschäft der Hunde tabu seien. "Natürlich tragen Sie durch das Zahlen der Hundesteuer dazu bei, dass wir in Weilersbach auch kleinere Investitionen für das Allgemeinwohl tätigen können. Dies befreit aber nicht von der Entfernung der Hinterlassenschaften", so Friepes, der in seinen einleitenden Worten davon spricht, dass Hunde in die Familien "und auch sicher mit zu unserem Ortsbild" gehören. 

Die von der Gemeinde aufgestellten Hundekot-Abfallbehälter würden zwar "nicht immer, aber immer öfter" von Hundehaltern genutzt. Der Bürgermeister spricht im Brief von einem "Trend, der sich hoffentlich weiter fortsetzt". Eine fränkische Gemeinde hatte angekündigt, mit DNA-Tests gegen die Hinterlassenschaften vorzugehen. 

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"Hochgiftige" Ausscheidungen

In der Vergangenheit ist nicht entfernter Hundekot auch in umliegenden Gemeinden immer wieder Thema gewesen. Jüngst hatte sich der Gemeinderat Kirchehrenbach mit der Forderung aus der Bürgerschaft beschäftigt, eine Hundespielwiese einzurichten. Dies hatte der Gemeinderat abgelehnt.

Auch gab es wiederholt Beschwerden von Landwirten im Wiesenttal, die um die Gesundheit ihrer Tiere fürchten. Für Rindermägen seien die Ausscheidungen der Hunde hochgiftig. Kirchehrenbach hatte daraufhin eine ganzjährige Leinenpflicht oder eine Sperrung des Geländes fürs Gassigehen in Erwägung gezogen, aber nicht umgesetzt. 

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PATRICK SCHROLL

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