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Dienstag, 02.03.2021

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Corona im Landkreis Forchheim: Inzidenzwert steigt wieder

Alle Entwicklungen und die Chronologie zur Corona-Pandemie laufend aktualisiert - 01.03.2021 15:36 Uhr

Anfang Dezember wurde auf dem Annafest-Parkplatz am Forchheimer Kellerwald reihenweise getestet.

09.12.2020 © Berny Meyer


Das Wichtigste in Kürze

- Der 7-Tage-Inzidenz-Wert pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Forchheim bei 80,9 (Stand: 1. März 2021, Quelle: RKI). Am Vortag lag er bei 72,3.


Alle Artikel zu Corona in Forchheim finden Sie hier


-  Zwischen Neujahr und 5. Januar erhöhte sich die Zahl der Landkreisbewohner, die mit Covid-19 verstarben, von 46 auf 60. Auch in den Folgetagen stieg die Zahl der Todesfälle weiter. Am 14. Januar gab es insgesamt 73, zum 18. Januar 75 Covid-Todesfälle. Bis 27. Januar wurden 85 Covid-Tote gemeldet. Zum 2. Februar zählte man 90 Covid-Tote, am 9. Februar 92, zum 12. Februar 93, zum 16. Februar 95 covidbedingte Todesfälle - das blieb eine Woche lang unverändert. Dann stieg die Zahl auf 96 Todesfälle (Stand: 1. März).

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In sechs Stufen zum Corona-Schutz: Durch das Impfzentrum in Forchheim

Mit einem großen Kraftakt haben das Technische Hilfswerk und mehrere Feuerwehren des Landkreises in den letzten Tagen das Forchheimer Impfzentrum im ehemaligen Schülerwohnheim "Don Bosco" eingerichtet. Es ist eines von zwölf in ganz Oberfranken und soll, wenn es in Betrieb geht, mindestens 300 Impfungen pro Tag schaffen. Am Mittwochabend gab eine erste Trockenübung – natürlich noch ohne den Impfstoff – um die Abläufe erproben und betrachten zu können. Die Nordbayerischen Nachrichten waren mit dabei und erklären, was die Impfwilligen dort erwartet.


- Am 5. Februar wurde bekannt: Es gibt einen Corona-Ausbruch im Sonnenhaus in Unterleinleiter, zu dem es vor dem zweiten Impftermin kam. In dem Wohnheim für Menschen mit Behinderung ist demnach etwa die Hälfte der Bewohner infiziert. Inzwischen wurde bekannt: Es handelt sich um die britische Mutante des Virus.

- Wie das Landratsamt am 4. Februar mitteilte, gibt es im Landkreis Forchheim einen noch unbestätigten Verdachtsfall über eine Infektion mit einer mutierten Variante des Coronavirus. Demnach habe es am 31. Januar auf Anordnung des Gesundheitsamtes eine umfangreiche Reihentestung aller Mitarbeiter des Finanzamts Forchheim gegeben.

- Verteilung der 201 aktuell Infizierten (in alphabetischer Reihenfolge): in Ebermannstadt 28, in Eggolsheim 15, Egloffstein drei, in Forchheim 70, in Gößweinstein eine Person, in Gräfenberg zwei, in Hausen eine Person, in Heroldsbach zehn, in Hetzles zwei, in Hiltpoltstein vier, in Igensdorf zwei, in Kirchehrenbach drei, in Kleinsendelbach eine Person, in Langensendelbach drei, in Neunkirchen fünf, in Obertrubach zwei, in Pinzberg eine Person, in Pretzfeld eine Person, in Unterleinleiter 43, in Weilersbach und Wiesenthau je eine Person, in Wiesenttal zwei. 

- In Heiligenstadt (Landkreis Bamberg) zählte man zuletzt 18 nachweislich infizierte Personen.

Die aktuelle Impfquote

- Gesamtzahl der Impfungen im Landkreis Forchheim zum 28. Februar: 12.286 (7549 Erstimpfungen, 4737 Zweitimpfungen). Quote Erstimpfungen: 64,9 Erstimpfungen pro 1.000 Einwohner. Quote Zweitimpfungen: 40,7 Zweitimpfungen pro 1.000 Einwohner.


Alle aktuellen Indizenzwerte in Bayern finden Sie hier


- Von den seit Pandemie-Beginn insgesamt 3433 bekannten Infizierten im Landkreis Forchheim gelten 3136 als genesen (Stand: 1. März). 

- In Forchheim werden Menschen in Pflegeheimen von mobilen Teams geimpft, Einzelpersonen im Impfzentrum im ehemaligen Schülerwohnheim Don Bosco in Forchheim. Der Impfstart in Forchheim sollte am 27. Dezember beginnen, musste aber wegen Problemen in der Kühlkette auf den nächsten Tag verschoben werden. Wie die Impfungen ablaufen, lesen Sie hier.

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Zum Impfen ins Mehrzweckhaus: Landkreis Forchheim organisiert Vor-Ort-Termine für Corona-Impfung

Als gemeinsame Aktion haben die Betreiber des Forchheimer Impfzentrums, der Landkreis sowie die Gemeinde Egloffstein einen ersten Termin für Corona-Impfungen vor Ort organisiert. Im Affalterthaler Mehrzweckhaus erhielten 117 Senioren über 80 Jahren aus dem Gemeindegebiet ihre erste Corona-Impfung. Inzwischen wurden in fast allen Gemeinden des Landkreises Impftermine angesetzt.


- Seit 18. November erhöht sich die Zahl der Landkreis-Bewohner, die infolge einer Covid-19-Erkrankung verstorben sind, deutlich. Unter den Verstorbenen befinden sich auch Bewohner von Pflegeeinrichtungen in Forchheim

- Im Dezember gestaltete sich die Lage im Seniorenzentrum Martin Luther in Streitberg kritisch. Fast alle der 75 Bewohner hatten sich mit dem Coronavirus infiziert. Seit dem 21. Dezember sind Soldaten in der Einrichtung im Einsatz. Stand 18. Januar waren 27 Heimbewohner infolge von Covid-19 verstorben.

- Auch im Pflegezentrum Klinikum Fränkische Schweiz in Ebermannstadt gab es einen Corona-Ausbruch, den vier Heimbewohner nicht überlebten.

- Hier finden Sie einen Überblick zur Lage in den Pflegeheimen.

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So lief der erste Corona-Massentest am Forchheimer Kellerwald

Das Landratsamt hatte Ende Oktober auf dem großen Festparkplatz an der Lichteneiche am Forchheimer Kellerwald eine mobile Corona-Abstrichstation eingerichtet. Getestet wurden Schüler, Lehrer und Personal der Realschule Ebermannstadt - insgesamt rund 530 Personen.


Informationen zum Impfzentrum:

- Derweil hat das neu geschaffene Impfzentrum des Landkreises seine Arbeit aufgenommen. Die Betriebsfähigkeit wurde zum Stichtag 15. Dezember hergestellt. Es befindet sich im ehemaligen Schülerwohnheim Don Bosco in der Stadt Forchheim.

Hier geht es zur Webseite des Impfzentrums. Dort stehen die Telefon-Hotline und die Mail-Adresse für Terminvereinbarungen. 

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Aufbau läuft: So sieht es im Corona-Impfzentrum in Forchheim aus

Aus dem ehemaligen Forchheimer Schülerwohnheim Don Bosco wird das neue Impfzentrum des Landkreises Forchheim: In den kommenden Wochen sollen hier die ersten Impfungen gegen das Coronavirus stattfinden. Ein exklusiver Einblick in die Räume, die momentan noch vorbereitet werden.


80 Betten mit mobiler Beatmung

- Stand 10. Februar befindet sich kein Landkreisbewohner, der positiv auf Corona getestet wurde, auf der Intensivstation des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz. 

- Für den Landkreis gab es am Klinikstandort Forchheim während der ersten Welle zwölf Intensivbetten mit Beatmungsgeräten für erkrankte Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf. Zwei Isolierstationen wurden im Klinikum freigehalten.

- Wie das Coronavirus im März 2020 in den Landkreis Forchheim kam, können Sie hier nachlesen. Wie die zweite Welle im Unterschied zur ersten verlief, können Sie hier nachlesen.

Was hinter den vielen Daten aus dem Landkreis steckt, erfahren Sie hier. 

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"Drive-by"-Abstriche: So läuft es in der Corona-Teststation in Forchheim

Am 23. März ist die Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle an der Forchheimer Herder-Halle in Betrieb gegangen. Vom Gesundheitsamt kontaktierte Personen lassen sich aus ihren Autos heraus im "Drive-by-Verfahren" Abstriche entnehmen, die dann ins Labor kommen. Ein exklusiver Einblick in die Schnelltest-Station.


Die wichtigsten aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Franken, Deutschland und der Welt finden Sie hier in unserem Live-Ticker:

 

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