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Corona: Zahl der Arbeitslosen im Landkreis Forchheim steigt

Mai-Bericht der Agentur für Arbeit: Pandemie ist dominierender Faktor - 04.06.2020 11:55 Uhr

In Verbindung mit der Kurzarbeit wurde dadurch der Anstieg der Arbeitslosigkeit zumindest abgebremst. Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Mai um 591 Personen (ein Plus von 4,7 Prozent) auf insgesamt 13.068 Menschen. Im April fiel der Anstieg zweieinhalb Mal so hoch aus (ein Plus von 1471 Personen).

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Die Zahl der Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahr um 35,7 Prozent (3438 Frauen und Männer) angestiegen. Im Mai wurde 1459 Menschen gekündigt. Das waren 26,5 Prozent mehr als in 2019.

Quote im Landkreis: 3,0 Prozent

Im Landkreis Forchheim erhöhte sich im Mai die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Mai um 66 Personen (ein Plus von 3,4 Prozent) auf 2000. Sie liegt um 543 Frauen und Männer beziehungsweise 37,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Mai verloren 23,7 Prozent mehr Menschen ihre Beschäftigung als in 2019. Gleichzeitig fanden 25,4 Prozent weniger einen neuen Arbeitsplatz.

Die Arbeitslosenquote nahm in den vergangen vier Wochen um 0,1 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent (Vorjahr: 2,2 Prozent) zu. Das gilt per Definiton allerdings weiterhin als Vollbeschäftigung. Im Mai meldeten die Betriebe im Landkreis dem Arbeitgeberservice 173 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote, 21,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Im Stellenpool gibt es derzeit 677 Jobangebote, 198 weniger als 2019.

Brigitte Glos, Leiterin der Arbeitsagentur Bamberg-Coburg, schätzt die Situation so ein: „Die durch das Virus hervorgerufenen wirtschaftlichen Turbolenzen setzten sich im Mai fort. Der schlagartige Anstieg der Arbeitslosigkeit wurde durch die massive Inanspruchnahme von Kurzarbeit, dem einsetzenden Frühjahrsaufschwung in den Außenberufen sowie den weiteren wirtschaftlichen Lockerungen deutlich gebremst.“

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