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Coronavirus im Kreis Forchheim: Die Chronologie

Am 11. März wurde der erste Fall einer Infektion im Landkreis bekannt - 11.04.2020 13:56 Uhr

Seit 23. März gibt es die Corona-Teststation in Forchheim, in der Abstriche genommen werden. © Ralf Rödel


Die erste bestätigte Covid-19-Infektion im Landkreis Forchheim wurde vor einem Monat, am Mittwoch, 11. März, bekannt. Eine Lehrkraft am Gymnasium Fränkische Schweiz in Ebermannstadt hatte sich mit dem neuartigen Virus infiziert. Tags darauf wurde bekannt, dass auch ein Mann erkrankt ist, der in der Sparkasse Forchheim tätig ist. Er arbeitete ohne Kundenkontakt und soll nach Auftreten der Symptome auch nicht mehr in den Büroräumen gewesen sein.

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"Drive-by"-Abstriche: So läuft es in der Corona-Teststation in Forchheim

Am 23. März ist die Abstrichstelle für Corona-Verdachtsfälle an der Forchheimer Herder-Halle in Betrieb gegangen. Vom Gesundheitsamt kontaktierte Personen lassen sich aus ihren Autos heraus im "Drive-by-Verfahren" Abstriche entnehmen, die dann ins Labor kommen. Ein exklusiver Einblick in die Schnelltest-Station.


Am Freitag, 13. März, wurden im Kreis Forchheim drei weitere Fälle von Infizierten bekannt, die sich bei Aufenthalten in Bayern und Südtirol angesteckt hatten. Am Dienstag, 17. März, teilte das Landratsamt Forchheim insgesamt acht Fälle im Landkreis mit, drei Tage später waren es 16, also doppelt so viel.


Corona-Krise: Alles zum aktuellen Stand im Kreis Forchheim


Bis Sonntag, 22. März, stieg die Zahl der bestätigt Erkrankten im Landkreis Forchheim weiter auf 24 Fälle. Eine Woche später gab es 73 Infizierte. Am Mittwoch, 1. April, waren 98 Infizierte im Landkreis bestätigt. Am Mittwoch, 8. April, waren 158 Fälle bekannt. Zuletzt teilte das Landratsamt am Donnerstag, 9. April, mit , dass es aktuell 163 Infizierte im Kreis Forchheim gibt. 31 Personen davon sind wieder genesen.

Erste Todesfälle

Eine infizierte Person befand sich knapp zwei Wochen lang auf der Intensivstation des Klinikums Forchheim und wurde künstlich beatmet. Inzwischen ist der 70 Jahre alte Mann, der mehrere Vorerkrankungen hatte, verstorben. Ein 85-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Forchheim ist in einem Klinikum außerhalb des Landkreises in Bayern an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der Mann soll gesundheitlich vorbelastet gewesen sein.

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Kreativ bis herzlich: Botschaften in Forchheim in Zeiten der Corona-Krise

Die Geschäftswelt in Forchheim reagiert kreativ und mit frohen Botschaften in der Krisenzeit. "Glaubt mir, die guten Zeiten sind schon auf dem Weg zu uns", heißt es in einem Schaufenster. Die Aushänge sind kreativ bis herzlich.


Seit Montag, 23. März, gibt es eine Corona-Teststation in Forchheim, im Drive-By-Verfahren werden dort Abstriche genommmen. Die NN durften hinter die Kulissen blicken. Die Kapazität der Abstrichstelle wurde ausgeweitet: Neben den vom Gesundheitsamt beauftragten Kontaktpersonen werden dort jetzt auch Verdachtsfälle auf Überweisung des Hausarztes oder der kassenärztlichen Vereinigung (Telefon: 116117) getestet. 

Am Klinikum Forchheim wurde die Anzahl der Intensivbetten mit Beatmungsgeräten auf der Intensivstation von sieben auf zwölf erhöht. Diese Betten sind für Covid-19-Patienten mit schwerem Kranktheitsverlauf vorgesehen. "Außerdem stehen eine Station für Verdachtsfälle und eine Station für bestätigte Fälle zur Verfügung - mit je 40 Betten, die jeweils mit Überwachungsmonitor und mobiler Beatmung ausgestattet sind", teilt Kathrin Schürr. Pressesprecherin am Landratsamt mit. 

Hintergründe zu den Zahlen, die das Robert-Koch-Institut veröffentlicht, finden Sie hier.

 


Unter diesem Link finden Sie täglich aktualisiert die Zahl der Corona-Infizierten in der Region. Diese Gebiete in Bayern, Deutschland und der Welt sind besonders von Corona betroffen. Sie haben selbst den Verdacht, an dem Virus erkrankt zu sein? Hier haben wir häufig gestellte Fragen zum Coronavirus zusammengestellt.

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