-3°

Dienstag, 21.01.2020

|

zum Thema

CSU Wiesenttal ist sich bei der Aufstellung einig

In Wiesenttal setzen Christsoziale auf lokale Kompetenz und auf Marco Trautner. - 05.12.2019 16:47 Uhr

Dieses CSU-Team mit Vertretern aus nahezu allen Ortsteilen geht mit Zuversicht in die Kommunalwahlen. © Foto: CSU Wiesenttal


Konrad Rosenzweig, der als CSU-Ortsvorsitzender auch die Versammlung leitete, stellte die Kandidatinnen und Kandidaten vor. Er betonte ausdrücklich, dass es wichtig gewesen sei, möglichst von jeder Ortschaft der großen Flächengemeinde Frauen und Männer zu finden, die sich mit Herz und Verstand für Wiesenttal und alle Bürger einsetzen werden. Deshalb sei es ihm wichtig gewesen, dass selbst die kleinsten Ortschaften Kandidaten stellen. Da man bei 14 Gemeinderäten die Liste doppelt bestückt, wurden 28 Kandidaten und 4 Ersatzkandidaten nominiert.

Weitreichende Beschlüsse

Rosenzweig, der seit 23 Jahren Erfahrung in der Kommunalpolitik sammeln konnte, betonte die großen Herausforderungen, vor der die Gemeinde steht. So wurden weitreichende Beschlüsse mit hohen Investitionssummen beschlossen. Neben der Sanierung der Wasser- und Abwasserversorgung, dem Umbau des Schwimmbades Streitberg sowie der Fortführung der Dorferneuerung und des Wegebaues sowie dem weiteren Ausbau des Internets gebe es auch viele Wohn- und Sozialprojekte, die aufgrund der momentan guten Fördersituation des Freistaates schnell umgesetzt werden müssen, um die Bürger nicht höher zu belasten und Wiesenttal auch attraktiv für junge Familien zu gestalten.

Stark vernetzen

Die CSU will sich auch stark vernetzen. So wird es für Rosenzweig wichtig, dass sie mit möglichst allen Gruppierungen zusammenarbeitet. Deshalb hat man sich auch im Vorfeld mit den Freien Wählern auf einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten und ein identisches Wahlprogramm geeinigt.

Landrat Hermann Ulm hob in seinem Grußwort die anstehenden Projekte auch in Bezug auf den Tourismus und die damit verbundenen Chancen hervor. Dass die CSU mit den Freien Wählern einen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten nominierte, bezeichnete er angesichts der großen Pläne als vorbildlich.

Nicht alleine in der Politik

Marco Trautner, gemeinsamer Bürgermeisterkandidat von CSU und Freien Wählern, stellte seine Themenschwerpunkte für die nächsten Jahre dar. Der Hauptfokus liegt bei den großen Projekten, die zeitnah umgesetzt werden müssten. Wichtig ist dem Bürgermeisterkandidaten dabei, dass man Kommunalpolitik nicht alleine machen könne. Er möchte für alle Bürgerinnen und Bürger da sein und im Dialog die Herausforderungen angehen.

Ihm gehe es sowohl in der Verwaltung wie auch im Gemeinderat und dem gesamten Wiesenttal um ein starkes Miteinander, sagte er: "Ich möchte auch die Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, auf mich zuzugehen, damit wir gemeinsam unsere Ziele erreichen können", betonte Trautner. Deshalb sei ihm eine hohe Transparenz und Offenheit wichtig.

Diese Kandidatinnen und Kandidaten wurden von der CSU Wiesenttal für die Kommunalwahlen im nächsten März einstimmig nominiert:

 

1. Konrad Rosenzweig (Störnhof), 2. Susanne Braun-Hofmann (Birkenreuth); 3. Günter Schürer (Wüstenstein); 4. Thomas Schmeußer (Oberfellendorf); 5. Erhard Endres (Engelhardsberg); 6. Roland Hohe (Trainmeusel); 7. Jens Kraus (Muggendorf); 8. Ulrike Schaefer (Trainmeusel); 9. Uwe Bellmann (Engelhardsberg); 10. Thomas Hartmann (Draisendorf). 11. Edwin Brütting (Streitberg); 12. Stefan Friedrich (Engelhardsberg); 13. Melanie Düngfelder (Trainmeusel); 14. Wolfgang Römer (Streitberg); 15. Hermann Nützel (Wohlmannsgesees); 16. Roman Dorn (Oberfellendorf); 17. Jochen Rahner (Wartleiten); 18. Andreas Bugl (Muggendorf); 19. Johann Schilling (Streitberg); 20. Markus Nützel (Gößmannsberg). 21. Robert Grembler (Oberfellendorf); 22. Elke Klaus (Streitberg); 23. Tobias Hohe (Trainmeusel); 24. Walter Sacher (Engelhardsberg); 25. Dominik Orywol (Rauhenberg); 26. Matthias Wolf (Wartleiten); 27. Alfons Ruß (Oberfellendorf); 28. Christopher Leicht (Streitberg).

Als Ersatzkandidatinnen und Ersatzkandidaten wurden ebenfalls einstimmig nominiert:

Bernd Zolleiß (Störnhof); Sandra Köhler (Birkenreuth); Martin Hösch (Oberfellendorf); Hans Regus (Neudorf).

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Wiesenttal