Das Pfalzmuseum Forchheim hat eine Kooperation mit Google

11.6.2021, 16:19 Uhr
„Crafted in Bavaria“ – handgemacht in Bayern: Dieses Qualitätsmerkmal trifft auch auf diese historische Festtagstracht zu, die im Pfalzmuseum zu sehen ist.

„Crafted in Bavaria“ – handgemacht in Bayern: Dieses Qualitätsmerkmal trifft auch auf diese historische Festtagstracht zu, die im Pfalzmuseum zu sehen ist. © Foto: Pfalzmuseum Forchheim

"Wir sind Teil von "Crafted in Bavaria" von "Google Arts & Culture", informiert Susanne Fischer, Leiterin des Pfalzmuseums. Die ursprüngliche Idee zur Beteiligung stammt von der Bayern Tourismus Marketing GmbH, der Landesmarketingorganisation der bayerischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft, zusammen mit der "Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern".

Mit der Gründung des Projekts "Museum und Tourismus" werden neue kommunikative Wege eingeschlagen. Einer dieser Wege ist die Kooperation mit Google, die kürzlich vertraglich besiegelt wurde. Unter dem Titel "Crafted in Bavaria" eröffnet sich für die handwerklich orientierten Museen ein reichweitenstarkes Kommunikations- und Werbefenster auch für kleinere Häuser – auf der internationalen Internet-Plattform "Google Arts & Culture".

Tradition und Handwerkskunst in Bayern

Beteiligt sind 36 bayerische Museen mit "handwerklichen" Schwerpunkten. Gezeigt wird, wie eng Tradition und Handwerkskunst in Bayern miteinander verbunden sind und viele Menschen die Region mit ihren traditionellen, aber auch innovativen Produkten prägen.

Für das Pfalzmuseum bot sich als Thema die herausragende textile Handwerkskunst aus dem Trachtenmuseum an: Regionale, landestypische Tracht inszeniert sich hier als Phänomen "Tracht" in unterschiedlichen Inszenierungen in einem eigenen Museum.

In fränkischer Mundart

Von der Entstehungsgeschichte, der Vielfalt der Stoffe und Accessoires bis hin zu vielen originalen Ausstellungsstücken, Fotos und Geschichten in fränkischer Mundart gewinnen die Besuchenden einen einzigartigen Einblick in eine Welt voller Muster, Stoffe, Farben und persönlicher Geschichten.

Die Tracht als mittlerweile kostbare Seltenheit gewinnt touristisch stark an Bedeutung und wird auch als Mode neu wiederentdeckt. Mittlerweile ist der Vertrag mit Google unterzeichnet und das Museumsteam ist dabei, eine "Story" rund um das Trachtenmuseum zu entwickeln. "Das Projekt ist eine einmalige Werbung für uns und alle beteiligten Museen, weil es international aufrufbar ist und die Texte auch in Deutsch und Englisch sein werden", sagt Susanne Fischer.

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