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Das sind die Favoriten beim Fränkische-Schweiz-Marathon

Königsdisziplin, Skating und Handbike bieten hochkarätiges Favoritenfeld - 28.08.2019 15:58 Uhr

Marija Vrajic aus Zagreb hat nach drei Triumpfen in Ebermannstadt noch nicht genug. © Mark Johnston


Ein im Vergleich zu den Vorjahren vergrößerten Starterfeld von deutlich über 300 Läufern auf der Königsdisziplin von 42,2 km lässt ein spannendes Rennen erwarten. Das bekannte äthiopische Duo ehemaliger Sieger um Titelverteidiger Firaaol Eebissaa Nagahoo, der bei seinem ersten Coup 2015 versehentlich einige Minuten zu spät am Start erschien, und Endisu Getachew (2014, 2017) wird von hochkarätiger Konkurrenz herausgefordert. Mit dem Kenianer Dickson Kurui und dem in Nordrhein-Westfalen hochdekorierten Schotten Nikki Johnstone bahnt sich mindestens ein Vierkampf an.

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Spitzenmäßig: Sieger aus 20 Jahren Fränkische-Schweiz-Marathon

Gerd Betz vom TSV Höchstadt/Aisch trug sich als Gewinner der Premieren-Ausgabe über die Königsdisziplin von 42,2 km im Jahr 2000 als erster in eine Ahnen-Liste ein, die im Laufe der Jahre - parallel zur rasant steigenden Bekanntheit des Fränkische-Schweiz-Marathon - eine immer internationalere Prägung erhielt.


Bei den Frauen verhält es sich ähnlich, bekommen die Dauer-Rivalinnen Maria Vrajic (Kroatien) und Maria Veliscu (Rumänien) Gesellschaft durch die Äthiopierin Addisalem Mekkonen (LAC Quelle Fürth) und Prisca Kiprono, die wie ihr kenianischer Landsmann vom persönlichen Management gemeldet worden ist. Für das schnellste männliche und weibliche Trio sind Preisgelder von insgesamt 3000 Euro ausgelobt, bei der Bayerischen Meisterschaft im Speed-Skating 1500 Euro.

Den Siegertrunk ließ sich Firaaol Eebissaa Nagahoo 2015 genüßlich schmecken, schließlich hatte der inzwischen in Belgien ansässige Äthiopier aufgrund eines Missverständnis mehrere Minuten Rückstand auf das gesamte Feld aufgeholt und dann das Rennen von der Spitze weg gestaltet. © Mark Johnston


Auf der letzten großen Runde des einstigen Trend-Wettbewerbs wollen es noch einmal knapp 200 Teilnehmer wissen, darunter die elfmalige Siegerin Katja Ulbrich aus Bayreuth. Junioren-Vizeweltmeisterin Jenny Peißker, Nicola Knehr (Regensburg), Sarah Scheuer (Skate-Club Allgäu) und Monika Sick aus Österreich komplettieren den überregionalen Favoritenkreis, der sich durch eine Phalanx des professionellen Powerslide TAX Racing Teams aus Gera bei den Männern spiegelt. Die Vereinskollegen Tobias Hecht, Nils Fischer sowie die Gebrüder Andreas und Bastian Pätzold sind alte Bekannte, dazu gesellt sich der aufstrebende Junioren-Vizeeuropameister Tim Ziegeldecker.

Katja Ulbrich aus Bayreuth hat nach elf Siegen auf der B470 immer noch Lust. © Michael Müller


Noch rasanter geht es  in der inzwischen hochmodernen Handbike-Szene zu, die einen Wertungslauf der bundesweiten Rennserie NHC austrägt. Für Titelverteidiger Johan Reekers, der 2018 zusammen mit Vico Merklein den bestehenden Streckenrekord auf 1:02 Stunden gedrückt hat, kommt es zum Duell mit dem Vorgänger Thorsten Purschke.

Für alle, die am Sonntag vor Ort auf dem Laufenden bleiben wollen oder es nicht selbst an die Strecke schaffen, berichten wir hier auf www.nordbayern.de im Liveblog. 

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