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Das sind die Lichterfeste in der Fränkischen Schweiz

Ewige Anbetung wird in vielen Orten mit romantischem Lichterglanz gefeiert - 05.01.2020 11:49 Uhr

Die Lichterprozessionen wie hier in Obertrubach lassen jedes Jahr die Orte in der Fränkischen Schweiz in Lichterglanz erstrahlen. © Franz Galster


Lichter über Lichter: In den nächsten Wochen wird vielerorts in der Fränkischen Schweiz der gesamte Ort mit Lichtern beleuchtet. Die Kerzen dafür werden mit viel Herzblut in Handarbeit hergestellt. Auch der Weg der Prozession erstrahlt in Lichterglanz.

Mit 6000 Lichtern fand in Obertrubach am Freitag bereits eine der größten Lichterprozessionen statt. Obwohl dies Prozessionen zum Abschluss der Ewigen Anbetung inzwischen ein Besuchermagnet geworden sind, achten alle Gemeinden darauf, dass sie nicht kommerzialisiert werden, sondern das Ganze vor allem ein kirchliches Fest bleibt.

Tradition seit 1759

Bei den Lichterfesten steht die Anbetung des Allerheiligsten im Vordergrund. Die Ewige Anbetung ist eine alte Tradition der katholischen Kirche und geht auf das Jahr 1759 zurück.

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Übersicht: Das sind die Lichterfeste in der Fränkischen Schweiz

Bengalische Feuer und brennende Holzscheite erhellen den Himmel über der Fränkischen Schweiz, wenn die Kirchengemeinden in den Wintermonaten ihre traditionellen Lichterfeste begehen. Eine Übersicht der Termine über die Prozessionen zur Ewigen Anbetung gibt es hier.


Bischof Adam Friedrich von Seinsheim hat das für das Erzbistum Bamberg erneuert. Bei der Ewigen Anbetung wird zu jeder Tages- und Nachtzeit gebetet, um sich die Präsenz Gottes ständig zu vergegenwärtigen und das Allerheiligste betend zu verehren.

Nach der ewigen Anbetung wird in einigen Gemeinden das Allerheiligste in einer Lichterprozession durch den Ort getragen. Der Ort, meist Hänge, werden dabei illuminiert. Die ewige Anbetung mit Lichterprozession findet in folgenden Orten statt.

Pottenstein

Nach der letzten Betstunde am 6. Januar beginnt die Prozession in Pottenstein um 17 Uhr. Da wird aus der Kirche ausgezogen und das Allerheiligste durch die Hauptstraße gezogen. Mit dem Auszug aus der Kirche werden 40 Freiwillige die 400 bis 500 Bergfeuer anzünden. Neben weiteren christlichen Symbolen wird am Siegenberg ein großes Kreuz entzündet.

In der Stadt kann nicht geparkt werden. Doch außerhalb gegenüber der Tankstelle am Weihersparkplatz gibt es Möglichkeiten, das Auto abzustellen. Auch am Einstieg der Rodelbahn und bei der Teufelshöhle kann geparkt werden. Dieser Parkplatz ist allerdings gebührenpflichtig.

PETRA MALBRICH

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