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Das verdienen Bürgermeister im Landkreis Forchheim

Auch ehrenamtliche Rathaus-Chefs erhalten eine Aufwandsentschädigung - 24.04.2019 10:35 Uhr

Welche Bürgermeister verdienen wie viel? Das ist gesetzlich geregelt. © Arno Burgi/dpa


Die Bezahlung der Bürgermeister regelt das bayerische Kommunal-Wahlbeamten-Gesetz. So bekommen die Oberhäupter von Gemeinden bis 2000 Einwohner rund 5000 Euro monatlich (Besoldungsstufe A13). In Gemeinden mit 2000 bis 3000 Bürgern steigt das Gehalt (A14) auf etwas mehr als 5600 Euro.

Der OB Forchheims (und seiner 32.125 Einwohner) fällt in die Stufe B6 — mit einem Brutto-Grundgehalt von 9290 Euro.

Nur zwei bayerische Kommunalpolitiker verdienen mehr als 12.000 Euro im Monat: Der Nürnberger und der Münchner Oberbürgermeister (B10 und B11). Zusätzlich erhalten hauptamtliche Bürgermeister eine monatliche Dienstaufwandsentschädigung, im Falle der Großen Kreisstadt Forchheim sind das rund 500 Euro.

Und: Berufsbürgermeister bekommen je nach Familienstand (verheiratet? Kinder?) einen kleinen Familienzuschlag.

Auch die ehrenamtlichen Bürgermeister erhalten eine monatliche Entschädigung, einen Ehrensold sozusagen. Ihn legt der Gemeinderat individuell fest.

Diese „Dienstaufwandsentschädigung“ liegt bei einer Kommune zwischen 1000 und 3000 Einwohnern bei 2900 bis 4386 Euro monatlich. Dabei berücksichtigt der Gemeinderat auch Inhalt und Umfang des Amtes — von der Zahl der öffentlichen Einrichtungen bis zu Verbandsmitgliedschaften der Gemeinde. 

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