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Mittwoch, 21.04.2021

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Die Kita in Weilersbach wächst

Klamme Kasse: Gemeinderat geht Erweiterung gemäßigter als ursprünglich geplant an - 15.02.2021 20:00 Uhr

Sie braucht dringend einen Anbau: die Kita in Weilersbach. Einfach und billig ist das Vorhaben wegen der Hanglage nicht.

15.02.2021 © Archivfoto: Stefan Braun


Eine erste Variante, die der planende Architekt Thomas Krügel bereits vorgestellt hatte, würde mit rund 1,514 Millionen Euro zu Buche schlagen. Daneben hat Krügel nun am Freitag eine zweite, etwas kleiner ausfallende Variante präsentiert, mit der Kosten in Höhe von etwa 60 000 Euro eingespart werden können. Unter anderem wurde die Größe des Gruppenraumes von 52 auf 40 Quadratmeter reduziert.

"Verteilt auf beide Geschossebenen fällt die kleinere Variante um 34 Quadratmeter kleiner aus als die ursprüngliche Planung", erläuterte der Architekt. In beiden Varianten ist der Einbau eines Aufzugs vorgesehen, über dessen Notwendigkeit diskutiert wurde. Eigentlich sei er bei zwei Geschossen vorgeschrieben, sagte Krügel. Auf Anfrage von Hermine Kemmerth, wie es denn um die Sicherheit stehe, ergänzte er, dass der Aufzug nur mit einem Schlüssel betrieben werden könne.

Abgespeckte Variante

Die in der Sitzung anwesende Kita-Leiterin Sabrina Hack bekundete: "Der Aufzug wird eigentlich nur zum Essen transportieren benötigt. Der St. Johannis Kindergarten in Forchheim ist auch relativ neu und hat keinen Aufzug." Da der Anbau in Weilersbach in den Hang gebaut wird, wäre ein Zugang in das Obergeschoss auch über die Rückseite möglich. "Wir werden das prüfen" kündigte Friepes hierzu an, der zudem vorschlug, dass sich der Gemeinderat für die "etwas abgespeckte Variante" entscheiden solle. Weil sich die Kita-Leiterin zufrieden mit dieser Alternative zeigte, plant Thomas Krügel nach einstimmigem Beschluss die etwas bescheidenere Variante weiter.

"Für das neue Schuljahr haben wir bereits 18 Anmeldungen und fast alle sind aus Weilersbach", bekräftigte Hack die Notwendigkeit der Krippenerweiterung, für die die Zeit eilt. "Wir müssen bis zum Sommer 2022 fertig sein", erklärte Friepes abschließend.

 

STEFAN BRAUN

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