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Die Zuglinie nach Ebermannstadt einstellen

JuLis stellen Daseinsberechtigung der Bahnlinie in Frage — Auf den ÖPNV setzen - 14.03.2017 17:30 Uhr

Der Bahnverkehr von Forchheim nach Ebermannstadt sollte eingestellt werden, schlagen die JuLis in ihrem neuen Konzept vor. © Edgar Pfrogner


"Die Jungen Liberalen im Landkreis Forchheim stellen die Daseinsberechtigung dieser Bahnlinie, nun auch angesichts Bestrebungen hin zu einer vierspurigen Ortsumgehung Forchheim-Ost mit Brücken in Frage", heißt es in einer Pressemitteilung. Auf einer Kreismitgliederversammlung im Februar wurde ein alternatives Konzept erarbeitet und einstimmig beschlossen. Dieses Konzept sieht die Einstellung des Bahnverkehrs von Forchheim nach Ebermannstadt vor. "Die dadurch freiwerdenden Landressourcen durch die Auflösung der Bahntrassenführung bieten die perfekte Streckenführung für eine Ortsumgehung, die nicht nur  Anrainerorte entlastet, sondern auch die Natur und landwirtschaftlichen Nutzflächen schont", schlagen die JuLis vor.

Der wegfallende Bahnverkehr solle durch einen omnibusgestützten ÖPNV kompensiert und verbessert werden.

"Kommunale Dienstleistungen wie das Anruf-Linien-Taxi müssen beständig ausgebaut werden. Dadurch wird der ÖPNV zur Lebensader für all die Orte und Gemeinden die seit Jahren mit dem Wegfall junger Generationen und dem Rückgang der Bevölkerung zu kämpfen haben.", heißt es weiter. Eine öffentliche Verkehrsinfrastruktur müsse im 21. Jahrhundert auch die Bedürfnisse der Landbevölkerung erfüllen. Forchheim sei mehr als nur die Stadt. Dies müsse sich auch in der Politik widerspiegeln. 

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