Dienstag, 19.11.2019

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Dornenhecke in Weilersbach sorgt für Diskussionen

Grundstücksbegrenzung am Friedhof ist manchen ein Dorn im Auge - 14.10.2019 10:30 Uhr

Warum die Dornenhecke einst gepflanzt worden ist, weiß Weilersbachs 2. Bürgermeister Marco Friepes nicht. Jedoch hat sie manchem leidvolle Erfahrungen gebracht. © Foto: Stefan Braun


Einer der Antragsteller ist Gemeinderat Michael Henkel, der über einen Unfall seines Sohnes an der Dornenhecke berichtete. Andere Nachbarn hätten "auch ihre leidvollen Erfahrungen, auch platte Fahrradreifen kommen mitunter vor".

Der 2. Bürgermeister Marco Friepes, der die Sitzung in Vertretung für den erkrankten Gerhard Amon leitete, bestätigte, dass die ungewöhnliche Hecke den Anwohnern Probleme bereite, auch Mitarbeiter des Bauhofes hätten sich bei Arbeiten dort bereits verletzt. "Ich weiß nicht, warum die dort gepflanzt worden ist" erklärte Friepes. "Im Endeffekt kann das nur heißen: Hecke raus und einen sauberen Zaun setzen." Für den Sichtschutz müssten dann aber die Anwohner selbst sorgen, ergänzte Gemeinderat Stefan Saffer.

Da nicht geklärt ist, inwieweit die Kirchenverwaltung bei der Kostenübernahme mit im Boot ist, worauf der 3. Bürgermeister Roland Dauer hinwies, wird Friepes nach einstimmigem Beschluss des Gremiums zuerst mit der Kirchenverwaltung reden, danach ein Angebot für einen Zaun einholen und anschließend die Hecke entfernen lassen.

Ort feiert "goldene Hochzeit"

"Wir haben im nächsten Jahr Goldene Hochzeit", sagte Friepes anlässlich des 50. Jubiläums der Gründung der Gemeinde Weilersbach in ihrer jetzigen Größe. 1970 schlossen sich Ober- und Unterweilersbach sowie Reifenberg zur Gemeinde Weilersbach zusammen. Die Feierlichkeiten sollen nach Vorschlag aus dem Kulturausschuss am ersten Juliwochenende stattfinden, eingebunden in die Kerwa in Unterweilersbach. Der Beschluss hierzu erfolgte einstimmig. Details werden im Kulturausschuss besprochen, der dem Gemeinderat regelmäßig berichten wird.

"Wir müssen die Alten mit einbeziehen, die sollen nicht nur dasitzen und zuhören", forderte Norbert Sebald bei der Aussprache über die Gestaltung des Seniorennachmittags 2020, der am Faschingswochenende im Sportheim stattfinden soll. Sebald stieß damit auf breite Zustimmung. "Vielleicht gehen dann auch die Teilnehmerzahlen wieder nach oben", hofft Friepes. Geplant ist die Verpflichtung eines Musikers und Aufführungen von Kindern und Jugendlichen.

Eine rein formelle Angelegenheit war der jeweilige Satzungsbeschluss für die Einbeziehungssatzungen "Reifenberg-Süd" und "Am langen Graben" in Oberweilersbach. Rüdiger Hellmich vom Bamberger Ingenieurbüro Weyrauther stellte die Beteiligung der Bürger und Behörden an der Bauleitplanung vor, die Beanstandungen waren in beiden Fällen nur minimal.

STEFAN BRAUN

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