10°

Donnerstag, 17.10.2019

|

Drei Jahre für die Fränkische Kirsche: Königin Sandra Grau dankt ab

Kirschenkönigin Sandra legt das Zepter aus der Hand - 04.01.2019 16:00 Uhr

Drei Kirschenköniginnen zusammen. Ein Amt, das über den Landkreis hinaus eine Bedeutung hat. © Galster


Frau Grau, wie war die Zeit als Kirschenkönigin und was waren Ihre schönsten Erlebnisse?

Sandra Grau: Ich habe die Zeit als Kirschenkönigin als sehr abwechslungsreich und aufregend erlebt. Ich kann es nur jedem jungen und interessierten Mädchen empfehlen, da es der Persönlichkeitsentfaltung dient. Ich habe viele neue Erfahrungen gemacht und Menschen kennengelernt, mit denen ich im normalen Leben nicht zusammen gekommen wäre. Meine schönsten Erlebnisse waren zum einen der Neujahrsempfang des bayerischen Ministerpräsidenten, das vom Landtag organisierte Sommerfest auf Schloss Schleißheim in Oberschleißheim im Landkreis München und natürlich das 50. fränkische Kirschenfest in Pretzfeld und der Besuch der Grünen Woche in Berlin.

Bilderstrecke zum Thema

Die Kirschenköniginnen des Landkreises Forchheim von 2002 bis 2018

Die süßen Früchtchen ins rechte Licht rücken: Etwa alle zwei Jahre sucht der Landkreis Forchheim eine neue Kirschenkönigin für die Fränkische Schweiz. Wir haben eine Übersicht über die Amtsinhaberinnen der vergangenen Jahre.


Welche Eigenschaften muss man als Kirschenkönigin mitbringen?

Sandra Grau © Foto: Huber


Sandra Grau: Entscheidend für dieses Amt ist, dass man freundlich und offen ist und auf Menschen zugehen kann. Auch eine gewisse Spontanität ist von Vorteil, um zum Beispiel ein nicht eingeplantes Grußwort bei öffentlichen Veranstaltungen zu entrichten. Des Weiteren sind Heimatverbundenheit und fundierte Kenntnisse im Bereich Obstanbau wünschenswert. Das Wichtigste ist allerdings, dass man sich mit dem Obstanbau auskennt und aus einem Obstanbaubetrieb kommt oder einen Bezug dazu hat. Ansonsten sollte die Kirschenkönigin mindestens 18 Jahre alt sein und einen Führerschein besitzen.

Was hat Ihnen persönlich das Amt gebracht?

Sandra Grau: Es hat mir dahingehend etwas gebracht, dass ich auf Messen und Veranstaltungen den Menschen den Kirschenanbau näher bringen konnte. Und unsere Region, die zum größten Kirschenanbaugebiet in Deutschland zählt, zu repräsentieren. In meinem Umfeld konnte ich vielen Menschen vermitteln, wie wichtig es zum Beispiel ist, gerade auch alte Kirschbäume in Privatgärten stehen zu lassen. Das war mir ein besonderes Anliegen. In meiner persönlichen Entwicklung hat es mir mehr Offenheit gebracht, es fällt mir jetzt leichter auf Menschen zuzugehen. Von meinen schönen Erinnerungen kann ich noch sehr lange erzählen.

JENNIFER WILLERT

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Dormitz, Ebermannstadt, Effeltrich