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Edwin Rank aus Weingarts will Bürgermeister werden

CSU und Bürgerblock wollen Rank in Kunreuther Rathaus sehen - 11.11.2019 07:30 Uhr

Der Bürgermeisterkandidat mit seinem Team der ersten Reihe: v.li. Heinz Erlwein, Georg Hötzelein, Matthias Kügel, Edwin Rank, Martin Walz (Wahlleiter), Reinhard Spörl (Sprecher des Bürgerblocks), Irina Adelmann und Sandra Schmitt. © Foto: Franz Galster


So galt es nun, 24 Kandidaten mit Ersatzleuten zu wählen. Edwin Rank wird als Bürgermeisterkandidat der Liste antreten. Er begrüßte zur gut besuchten Sitzung auch den amtierenden Bürgermeister Konrad Ochs, der nicht mehr antreten will, jedoch die Funktion des Wahlleiters der Gemeinde übernommen hat.

Teamgeist hervor gehoben

Bisher ist Weingarts mit vier Gemeinderäten und dem Bürgermeister in der Gemeinde Kunreuth vertreten. Ziel ist es, die gleiche Anzahl an Vertretern oder mehr zu erreichen. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen der beiden Ortsverbände bereits eine Vorschlagsliste erarbeitet. Die Wahl des Bürgermeister-Kandidaten stand als erstes auf der Tagesordnung. Edwin Rank sieht seine Chance, kandidieren zu dürfen, als eine besondere Ehre an. "Besonders wichtig ist mir aber der Teamgeist, ohne geht es überhaupt nicht", betonte er. "Es liegt jetzt an Euch und den übrigen Bürgern, ob ich dafür geeignet bin. Ich habe hier keine Verwandtschaft, das mag gut oder schlecht sein", ergänzte er.

Die Gemeinde habe bisher harmonisch gearbeitet, so soll es nach dem Willen von Rank auch unter ihm weitergehen. Bauplätze schaffen, damit Einheimische nicht wegziehen, die Vereine unterstützen und vor allem für die Bürger da sein: Da seien einige seiner wesentlichen Ziele, die er bei einer Wahl umsetzen wolle.

Der Gemeinderat habe bereits viele Projekte auf den Weg gebracht. "Ich habe mir gründlich die Kandidatur überlegt. Meine Frau Ursula steht hinter mir", sagte Rank. Dazu merkte er an: "Meine Arbeit im Außendienst gibt mir größtmögliche Flexibilität für die gemeindlichen Aufgaben da zu sein."

Edwin Rank ist in Nürnberg geboren und in Forchheim aufgewachsen. Er ist 53 Jahre alt und lebt seit 1995 in Weingarts. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Der Diplomkaufmann hat eine Schreinerlehre in Weingarts absolviert, inzwischen ist er als Außendienstmitarbeiter tätig. Seit 2009 ist er CSU-Vorsitzender im Ortsverband, seit 2014 Gemeinderat.
41 Mitglieder des CSU-Ortsverbandes und des Bürgerblockes gaben ihre Stimme ab, 38 votierten für den Kandidaten, eine Quote von 93 Prozent. Gerne würde Edwin Rank auch die restlichen drei Stimmen überzeugen wollen, erklärte er bei der Versammlung.

"Für uns die erste Wahl"

Für seine Kandidatur erhielt er von den Anwesenden große Rückendeckung: "Du bist für uns erste Wahl", versicherte Reinhard Spörl als Sprecher des Bürgerblocks.

Offenheit beweisen die Weingartser mit zwei außergewöhnlichen Kandidaten. So ist Irina Adelmann in Moskau geboren und wohnt seit 1996 in der Gemeinde. Sie betonte in einer kurzen Vorstellung ihr Hauptaugenmerk, das auf Kindern und Senioren liege. Zusätzlich bekommt die Liste mit Jeorgo Vasileiadis, Pächter der Gastwirtschaft in Weingarts und aus Griechenland stammend, einen deutlichen Hauch Europa.

Das sind die Kandidaten: Edwin Rank führt die Liste an, gefolgt von Sandra Schmitt, Matthias Kügel, Reinhard Spörl, Georg Hötzelein, Heinz Erlwein, Oskar Antes und Irina Adelmann.
Im zweiten Drittel folgen Christian und Claudia Götz, Edgar Escherich, Christine Kaul, Michael Wagner, Anna Stein, Werner Schneider und Klaus Hammerandt.
Das letzte Drittel bilden Theresia Kaul, Jörg Zehner, Michaela Engelhardt, Thomas Schmitt, Veronika Weiß, Richard Kist, Michaela Bauer und Horst Baumann.
Als Ersatzkandidaten wurden gewählt Marion Grau, Horst Hofmann, Jeorgo Vasileiadis, Fritz Zimmermann und Johann Schmitt.

Mit Spannung schauen die Weingartser jetzt nach Kunreuth, wo man sich noch sehr bedeckt hält und die Aufstellung der Wahlliste und eines möglichen Bürgermeisters noch nicht erfolgte.

 

 

FRANZ GALSTER

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