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Dienstag, 13.04.2021

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Effeltrich: Realisierung des Radwegs rückt näher

Landtagsausschuss befürwortet Lückenschluss und stellt höhere Förderquote in Aussicht - 25.02.2021 15:00 Uhr

Ein Schritt weiter? An der kurvigen Staatsstraße zwischen Kunreuth und Gaiganz wäre dringend ein Radweg nötig.

25.02.2021 © Foto: Edgar Pfrogner


Gemeinsam mit ihren Gemeinderatskollegen Kathrin Heimann und Landtagsabgeordneten Matthias Fischbach (FDP) sowie knapp 1000 Unterschriften hatte Brechelmacher am 19. Januar 2020 eine Petition eingereicht, um einen "Ausbau der Staatsstraße 2242" beziehungsweise einen "Radweg zwischen Effeltrich und Kunreuth" zu ermöglichen.

Wichtig und sinnvoll

Laut einer Pressemitteilung hatte hier zuletzt am 29. September 2020 eine Ortsbesichtigung stattgefunden. Sowohl der Forchheimer FDP-Landtagsabgeordnete und Ausschussvorsitzende Sebastian Körber, als auch sein Mitberichterstatter Jürgen Baumgärtner, MdL aus Kronach, waren sich bereits damals darüber einig, dass ein Lückenschluss im Radwegenetz an dieser Stelle wichtig und sinnvoll ist. Eine Herausforderung blieb allerdings die Finanzierung des Radweg-Projektes. Hier zeichnet sich nun eine Lösung ab.

Der Ausschuss im Landtag teilte in der Sitzung die Einschätzung seines Vorsitzenden Sebastian Körber und fordert die Bayerische Staatsregierung in einem Beschluss dazu auf, den Einzelfall nochmals zu prüfen und aufgrund der besonderen Notwendigkeit vor Ort zumindest eine höhere Förderquote in Aussicht zu stellen.

Der Forchheimer FDP-Landtagsabgeordnete Sebastian Körber freut sich darüber, dass es nun mit dem Radweg weiter vorangehen kann: "Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort hat letztendlich die Wende gebracht. Die Faktoren, welche die Staatsregierung zur Entscheidungsfindung herangezogen hat, sind nochmal zu überdenken. Die reale Verkehrsnachfrage an einer amtlichen Straßenverkehrszählung von 2015 festzumachen, reicht als Entscheidungsgrundlage nicht aus. Hier müssen insbesondere die Bedeutung des Lückenschlusses für das Radwegenetz in der Region und der Naherholungswert mit einbezogen werden. Nach dem Beschluss des Ausschusses bin ich guter Dinge, dass der Radweg realisiert werden kann."

nn

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