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Samstag, 25.05.2019

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Fahrerflucht: Wagenlenker im Kreis Forchheim haben zuviel "getankt"

Unfallverursacher kehrte mit Rad, um abgerissenes Autokennzeichen zu holen - 12.05.2019 12:54 Uhr

So konnte laut Polizei eine Zeugin am Vormittag auf der B 470 bei Weilersbach beobachten, wie ein vor ihr fahrender Citroen nach rechts von der Straße abkam und dabei einen Leitpfosten touchierte.

Obwohl das Fahrzeug seinen rechten Außenspiegel verlor, setzte der Fahrer seine Fahrt in Richtung Forchheim fort. Aufgrund dieser Mitteilung konnte das Auto von Beamten der Forchheimer Polizei auf der Adenauerallee gestellt werden. Hierbei stellte sich heraus, dass die Fahrerin rund 1,16 Promille im Blut hatte.

Rückkehr auf dem Fahrrad

Einige Stunden später erhielt die Polizei wieder eine Meldung, wonach ein schwarzer Opel am Kreisverkehr bei Neuses ein Verkehrsschild umgefahren hätte und dann Richtung Eggolsheim davongefahren sei. Da der Pkw bei dem Zusammenstoß jedoch eines seiner Kennzeichen verloren hatte und der Unfallverursacher wenig später mit dem Fahrrad an die Unfallstelle zurückkehrte, um das Kennzeichen zu holen, konnte der flüchtige Fahrer relativ schnell ermittelt werden.

Auch er roch vor Ort deutlich nach Alkohol. Ein Test brachte bei ihm den stolzen Wert von rund zwei Promille zutage. Beide Verkehrssünder mussten sich von ihren Führerscheinen verabschieden, außerdem wird gegen sie unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.


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