Freitag, 10.04.2020

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Fibel für ein schöneres Ebermannstadt

Eigentümer und Gewerbetreibende erhalten Förderungen, wenn sie ihre Gebäude verschönern - 05.06.2019 14:46 Uhr

Wer seine Fassaden renoviert, erhält finanzielle Unterstützung der Stadt. © Foto: Athina Tsimplostefanaki


Ebermannstadt schöner machen. Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) fasst es so zusammen: "Häuser, Gassen, Plätze und kleinteilige Ladengeschäfte prägen das unverwechselbare Stadtbild." Das schreibt sie in einer vom Zentrenmanagement erstellten, 23 Seiten starken Broschüre, der sogenannten Förderfibel. Eigentümer und Gewerbetreibende finden darin Informationen, wie sie von Förderprogrammen profitieren können. Zwei davon hat die Stadt im Angebot und bezuschusst damit private Baumaßnahmen, die die historische Altstadt erhalten.

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Die Stadt hat hierfür ihr Gebiet in die Bereiche "Altstadtsanierung Breitenbach" und "Stadtkern Ebermannstadt" aufgeteilt. Nur Maßnahmen an Gebäuden, die in diesen beiden Gebieten liegen, können gefördert werden. Maximal 12.500 Euro für die Überholung von Fassaden, Dächern, Toren oder Treppen stehen im Einzelfall für eine Gebäudesanierung bereit. Auf 10.000 Euro Zuschuss begrenzt sind Umbau- und Anbaumaßnahmen, um Gewerbeflächen im Erdgeschoss aufzuwerten. Einzelhändlern, Gastronomen, Handwerksbetrieben oder Dienstleistern soll die Förderung einen Anreiz geben, leerstehende Ladengeschäfte einer Nutzung zuzuführen und so die Innenstadt lebendig zu halten.

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"Wollen die historische Altstadt erhalten"

"Wir wollen die historische Altstadt damit erhalten", sagt Annika Eckert vom Zentrenmanagement in der jüngsten Stadtratssitzung. Die neue Broschüre, die im Bauamt und im Büro des Zentrenmanagements auf dem Marktplatz erhältlich ist, soll dazu beitragen. Anträge für Förderungen seien bereits eingegangen, aber noch ist Luft nach oben.

Das Gebiet des "Oberen Scheunenviertels" hat die Stadt im September 2017 in das Sanierungskonzept im Stadtkern von Ebermannstadt einbezogen. Gut zwei Hektar groß ist die Fläche. Wie die Scheunen künftig genutzt werden können, ist noch offen. Im Gespräch waren Kneipen, Wohnungen oder Ferienwohnungen. Was möglich ist, will die Ausstellung "Scheunenviertel Gräfenberg" in Ebermannstadt in den nächsten Tagen zeigen.

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