Bürgerversammlung

Finsterweg als "Umgehung Light" für die Gößweinsteiner Ortstdurchfahrt?

26.7.2021, 12:34 Uhr
Ein Schild warnt die Verkehrsteilnehmer an der Einfahrt zum

Ein Schild warnt die Verkehrsteilnehmer an der Einfahrt zum "Finsterweg" vor Straßenschäden. Dies soll nun nach dem Votum aus der Bürgerversammlung Thema im Marktgemeinderat werden. Der Finsterweg ist derzeit die meistbefahrendste Straße in Gößweinstein.  © for-finsterweg-20210726-125426_app11_00.jpg, NN

Zur Bürgerversammlung waren 24 Bürgerinnen und Bürger erschienen, die mit Bürgermeister Hanngörg Zimmermann (FW) rege über aktuelle Themen diskutierten. Von den Marktgemeinderäten war nur Carolin Keller (FW) anwesend.

Krtitik gab es anfangs über die Informationspolitik im Zusammenhang mit der langwierigen Baumaßnahme der Gößweinsteiner Ortsdurchfahrt, die deshalb für längere Zeit komplett gesperrt ist. Im Ort wird bekanntlich die Wasserleitung der Wiesentgruppe erneuert. Diese Gelegenheit nutzte Ferdinand Haselmeier dazu, für eine Ortsumgehung Gößweinstein über den Finsterweg zu werben. Zumal Bürgermeister Zimmermann mitgeteilt hatte, dass im kommenden Jahr auch wegen der Kanalsanierung wieder mit Behinderungen in der Ortsdurchfahrt zu rechnen sei.

Haselmeier stellte dazu den Antrag, im Finsterweg, der derzeit als Umgehungsstraße rege genutzt wird, die Fahrbahn zu ertüchtigen und geringfügig zu verbreitern. „Bei meinem Antrag handelt es sich nicht um die Umgehungsstraße, die vom Staat mitfinanziert wird, sondern um eine Entlastungsstraße oder ,Ortsumgehung Light' über den Finsterweg mit einer geringfügigen Verbreiterung und Befestigung der bestehenden Fahrbahndecke“, so Haselmeier.

Während einer der Gemeinderatssitzungen hatte Zimmermann Ausbesserungsarbeiten am Finsterweg abgelehnt. Mit 14:10 Stimmen stimmten die anwesenden Bürger Haselmeiers Antrag dahingehend zu, dass das Thema „Finsterweg“ während einer der nächsten Marktgemeinderatssitzungen behandelt werden soll.

Hermine Haas wünschte sich, dass die Stelle des Seniorenbeauftragten neu besetzt wird. Ebenfalls notwendig sei die Bestellung eines Jugendbeauftragten. Dies wurde auch von Bürgermeister Zimmermann als notwendig erachtet. Weitere Diskussionspunkte waren die Felsfreilegung mit dem Fällen fast aller Bäume am Gernerfels, der teilweise schlechte Zustand der Wanderwege und das Höhenschwimmbad.

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