Fledermaus-Forscher mit Auszeichnung

27.11.2012, 00:00 Uhr
Festakt in St. Gereon: Johannes Mohr, Melanie Huml, Friedrich Oehme und Landrat Reinhardt Glauber (v. li.).

© Linke Festakt in St. Gereon: Johannes Mohr, Melanie Huml, Friedrich Oehme und Landrat Reinhardt Glauber (v. li.).

Sie trägt den Namen Nymphenfledermaus und ist mit ihren vier Zentimetern und einem Gewicht von nur viereinhalb Gramm die kleinste Art in ganz Europa. Der Erlanger Forscher Otto von Helversen hatte sie erst 2001 entdeckt – in Griechenland (siehe auch Seite 14).

Der „Batcorder“, ein Gerät, das die Ultraschall-Ortungsrufe der Fledermäuse aufzeichnet, entdeckte den kleinen Säuger schließlich erstmals in Bayern: In den Wäldern der Pfründnerstiftung zwischen Forchheim, Bammersdorf und Serlbach ging die Nymphe Johannes Mohr, damals Leiter der Naturschutzbehörde am Landratsamt, ins Netz. Mit einem Baum aus Holz zeichnete Staatssekretärin Huml Johannes Mohr und Projektleiter Friedrich Oehme (Bund Naturschutz) stellvertretend für die zehn Organisationen aus, die sich an dem Projekt beteiligt hatten – darunter auch Stadtförsterei, Staatsforsten oder der Landesbund für Vogelschutz.

Das Projekt, das seit dem Jahr 2008 läuft, kann sich fortan mit dem Logo „Offizielles Projekt der Weltdekade“ schmücken. Die Vereinten Nationen zeichnen damit das bürgerschaftliche Engagement für Umwelt und Natur aus.

 

Keine Kommentare