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Sonntag, 20.10.2019

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Forchheim: Eichenprozessionsspinner wird an A73 bekämpft

Autobahndirektion Nordbayern startet umfassende Maßnahmen gegen das Tier - 24.06.2019 16:54 Uhr

Der Eichenprozessionsspinner gehört zur Familie der Schmetterlinge. Ein Weibchen kann bis zu 200 Eier ablegen. Die Raupen bilden Fraßgesellschaften und rotten sich in länglichen Gespinstnestern zusammen. © Horst Linke


Eine Fachfirma entfernt in den nächsten Wochen entlang der betroffenen Autobahnen sowie den Parkplätzen und Tank- und Ratsanlagen die Nester mit den Raupen. Die Bekämpfung er-folgt ausschließlich mechanisch, ein Einsatz von Spritzmitteln ist nicht vorgesehen.

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Das müssen Sie über den Eichenprozessionsspinner wissen

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, dessen Raupe kurze, für den Menschen gefährliche Brennhaare besitzt. Diese verursachen heftigen Juckreiz bis hin zu Bronchitis oder Asthma. Das bayerische Gesundheitsministerium empfiehlt daher diese Vorsichtsmaßnahmen.


Die beauftragte Fachfirma beginnt mit dem Entfernen der Raupennester an der A73 bei Forchheim. Zum vorbeugenden Gesundheitsschutz gegen die Brennhaare der Raupen tragen die Mitarbeiter der Bekämpfungsfirma entsprechende Schutzkleidung. Die Bekämpfungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle Bayreuth werden voraussichtlich bis Mitte Juli abgeschlossen sein.

Schwerpunkt der Maßnahmen sind die Autobahnabschnitte an der A73, zwi-schen den Anschlussstellen Möhrendorf und Breitengüßbach, an der A70, zwi-schen Hallstadt und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach sowie auf der A9, zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und der Anschlussstelle Bad Ber-neck. Die Reihenfolge der Bearbeitung wird dabei auf den Entwicklungszyklus der Raupen abgestimmt. Besonders sensible Bereiche wie Parkplätze und PWC-Anlagen werden dabei vordringlich bearbeitet.

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