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Mittwoch, 26.06.2019

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Forchheim: Hochwasserschutz in Burk bewährt sich

Das Einlaufbauwerk im Sudetenweg fängt einen großen Teil des Wassers ab - 21.05.2019 19:00 Uhr

Blick aus dem Wald auf die Ausläufer des Sudetenwegs: Das gestaute Wasser läuft über ein künstliches Bett in das Einlaufbauwerk und dann weiter in Richtung Weiher. © Foto: Ulrich Graser


Erst im vergangenen Herbst waren die letzten Verrohrungen des Schlehenbachs in Richtung Haas-Weiher ins Werk gesetzt worden. Ein Jahr zuvor schon war weiter westlich ein großes "Einlaufbauwerk" entstanden. Es fängt den größten Teil des aus dem Wald kommenden Wassers auf und leitet es weiter in Richtung Weiher.

Dafür wurden am Bach ein Überlauf und in der Talsenke ein künstliches Bachbett gebaut, damit das Hochwasser auch wirklich den richtigen Weg findet. Gleichzeitig wird hier der Schlehenbach gestaut. Das Wasser, das trotzdem in seinem weiteren Verlauf steht, kommt vom Hang oberhalb des Bachs. Es wird um ein paar Ecken in den Sudetenweg und von dort ebenfalls in den Weiher abgeleitet. Dort, wo sich im Sudetenweg alle Ströme treffen, war vorher wiederholt eines der anliegenden Häuser geflutet worden.

In Kersbach hinter dem Kindergarten war gestern von Hochwasser noch nichts zu spüren. Die Kita und die Gegend um Pfarrgartenstraße und Hubertusweg waren 2007 mit die Hauptleidtragenden des verheerendsten Hochwassers der letzten Jahrzehnte. Das seit Jahren geplante und versprochene Rückhaltebecken genau südlich dieser Straßen ist laut Werner Schaup vom Tiefbauamt auf dem Wege der wasserrechtlichen Genehmigung: "Wir werden beizeiten damit wieder im Stadtrat sein." 

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