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Mittwoch, 22.01.2020

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Forchheim: Mehr Platz für die Feuerwehr

Neubau an der Egloffsteinstrasse bietet ausreichend Raum für zwei Feuerwehrfahrzeuge. - 10.12.2019 18:00 Uhr

In einer Flucht zum bestehenden Feuerwehrhaus (links) soll das neue Gebäude (in rot) gebaut werden.


Bei der Feuerwehr in der Egloffsteinstraße geht es beengt zu: Jetzt soll mit einem neuen Feuerwehrgerätehaus Platz für zwei Feuerwehrfahrzeuge geschaffen werden, "einschließlich der notwendigen Bewegungsflächen", heißt es in der Tischvorlage der Stadträte.

Der Raumbedarf sei, das bestätigte Bauordnungsamtsleiter Stefan Schelter in der aktuellen Sitzung des Bauausschusses, mit der Regierung von Oberfranken abgestimmt und die Planung darauf abgestellt.

Rund 13 Meter lang und zehn Meter breit soll der Neubau werden, der nordwestlich des bestehenden Feuerwehrhauses geplant ist. Das Grundstück ist im Eigentum der Stadt und wird momentan als Parkplatz genutzt. Das neue Haus wird mit einem Flachdach abgeschlossen und hat zur Egloffsteinstraße hin einen Abstand von elf Metern und liegt somit in einer Flucht mit dem bestehenden Feuerwehrhaus.

Weil durch den Neubau Parkplätze wegfallen, ist außerdem die Errichtung von fünf neuen Pkw-Stellplätzen zwischen mit neu geplanten und dem Vorplatz des bestehenden Feuerwehrhauses vorgesehen. Das neue Gerätehaus, und das ist eine Besonderheit, wird dabei in Modul-Bauweise errichtet. Das heißt, die Hallen-Module können auch für einen anderen Standort genutzt werden. Damit denkt und plant man auch ein großes Stück in die Zukunft:

Denn schließlich gibt es schon lange Überlegungen, die Feuerwehr von der Egloffsteinstraße in die Birkenfelderstraße zu verlagern. Dort war, die "alten Forchheimer" mögen sich vielleicht noch erinnern, für viele Jahre die Feuerwehr vis-à-vis der St.-Johanniskirche beheimatet.

Doch dafür müsste das Bauamt, das in der Birkenfelderstraße ansässig ist, quasi die Fläche mit der Feuerwehr tauschen. Auch das ist nicht neu: Könnte man sich doch schon lange ein zentrales Verwaltungsgebäude der Stadt vorstellen, mit einer Vielzahl an Referaten unter einem Dach. Der Vorteil wären kurze Wege, sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die Bürger.

Erst im August machte Oberbürgermeister Uwe Kirschstein im Gespräch mit den Nordbayerischen Nachrichten deutlich, dass er sich selbst durchaus einen Verwaltungsneubau wünschen würde. "Das Arbeiten zum jetzigen Zeitpunkt ist suboptimal und entspricht nicht den modernen Arbeitsabläufen einer Verwaltung", sagte Kirschstein damals.

Doch ob und wann am jetzigen Standort der Feuerwehr, in der Egloffstein-Straße, ein neues Verwaltungsgebäude entstehen könnte, mit OB, mit Bauamt und allem Drum und Dran, das steht in den Sternen. "Das wird nicht 2020 und auch nicht 2021 entstehen", so Kirschstein im August.

Für den Neubau des Feuerwehrgeräte-Hauses in der Egloffsteinstraße als Hallen-Modul plädierten die Stadträte des Bauausschusses einstimmig.

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