Katharinenspital

Forchheim: Nach Schädel-Fund startet bald der Umbau

Patrick Schroll
Patrick Schroll

stv. Redaktionsleiter Nordbayerische Nachrichten Forchheim

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Bald schon sollen die Bauarbeiten am Katharinenspital beginnen.

Bald schon sollen die Bauarbeiten am Katharinenspital beginnen. © Athina Tsimplostefanaki, NNZ

Es ist ein Sensationsfund gewesen: Unter dem Katharinenspital haben Archäologen Schädel und Knochen in einem bisher unbekannten Beinhaus entdeckt. Dass rund um die Forchheimer Spitalkirche einst ein Friedhof war, ist bekannt. Die Archäologen haben den Verdacht, dass es sich bei dem Gewölbe um ein klassisches Beinhaus handelt und datieren den Bau auf das Jahr 1490. Eine Inschrift im Gewölbe deute darauf hin.

Jüngst sind die Untersuchungen am Beinhaus abgeschlossen worden, teilt Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) auf Nachfrage mit. Was mit den Funden (Knochen und vier gotische Altartafeln) passiert, ist noch offen. Das Spital wird in den nächsten Jahren für mehrere Millionen Euro umgebaut. Wohnungen, Räume für Veranstaltungen und ein Café mit Blick auf die Wiesent sind bisher geplant.

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