Freitag, 26.02.2021

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Forchheimer Landratsamt erarbeitet Pläne: So lassen sich die Kapazitäten im Impfzentrum erhöhen

Mehr als 800 Impfungen am Tag sollen möglich werden - 23.02.2021 06:00 Uhr

Sebastian Weiß vom ASB leitet das Impfzentrum und überprüft zusammen mit dem Landratsamt, wie die Kapazitäten hier er- weitert werden können. Eine Idee: Im Untergeschoss (im Hintergrund) könnten weitere Impfstraßen aufgebaut werden.

22.02.2021 © Foto: Jana Schneeberg


Entsprechende Planungen bestätigte nun die Pressestelle des Landratsamtes. "So unzweckmäßig das Gebäude ist, Platz hätten wir noch", erklärt dazu Sebastian Weiß, Leiter des Impfzentrums. So wird derzeit zum Beispiel der hintere Teil des ehemaligen Schülerwohnheims, der zum Sportplatz hinausführt, nicht genutzt. Der frühere Speisesaal sollte eigentlich als weiterer Warteraum für die Zeit nach der Impfung zur Verfügung stehen. Doch weil die Vorgaben für die Wartezeit von 30 auf zehn Minuten reduziert worden sind, steht er leer.

Auch gegenüber könnte eine weitere Impfstraße aufgebaut werden. Abgehend von einem größeren Vorraum gibt es hier weitere kleinere Zimmer. "Und dann haben wir noch die Obergeschosse", so Weiß. Momentan endet das Impfzentrum im ersten Stock.

Die oberen Stockwerke sind gesperrt. "Die könnten wir aber ebenfalls nutzen." Zum Parken könnte außerdem der ehemalige Sportplatz, auf dem gerade der Mitarbeiterparkplatz ist, genutzt werden.

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Der Vorteil: Von hier aus wäre ins Untergeschoss ein barrierefreier Zugang möglich. Kritik am barrierefreien Zugang zum Impfzentrum, das an der abschüssigen Don-Bosco-Straße gelegen ist, gab es immer wieder. 


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Derzeit gibt es im Impfzentrum zwei Impfstraßen mit jeweils vier Arztzimmern. Die Erstimpfungen dauern etwas länger, da vorab noch über eventuelle Nebenwirkungen und Risiken aufgeklärt und ein Anamnesebogen erstellt wird. In vier Stunden können daher bis zu 160 Erstimpfungen gegeben werden. Bei den Zweitimpfungen geht es dann schneller: "Da schaffen wir bis zu 60 in der Stunde", erklärt Sebastian Weiß vom ASB.

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Mit einem großen Kraftakt haben das Technische Hilfswerk und mehrere Feuerwehren des Landkreises in den letzten Tagen das Forchheimer Impfzentrum im ehemaligen Schülerwohnheim "Don Bosco" eingerichtet. Es ist eines von zwölf in ganz Oberfranken und soll, wenn es in Betrieb geht, mindestens 300 Impfungen pro Tag schaffen. Am Mittwochabend gab eine erste Trockenübung – natürlich noch ohne den Impfstoff – um die Abläufe erproben und betrachten zu können. Die Nordbayerischen Nachrichten waren mit dabei und erklären, was die Impfwilligen dort erwartet.


Kontakt zum Impfzentrum: (0 91 91) 9 50 46 06 oder termin.impfzentrum@ugef.com. Online-Registrierung unter: impfzentren.bayern.de


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JANA SCHNEEBERG

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