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Donnerstag, 19.09.2019

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Gasseldorf: Fass in der Wiesent alarmiert Naturschützer

50-Kilo-Bitumen-Fass im Flussbett - "Absolut unkritisch" - 11.09.2019 09:00 Uhr

Durch den niedrigen Pegelstand der Wiesent wurde das Fass sichtbar. © Foto: Bund Naturschutz


"Die illegale Entsorgung eines Bitumenfasses in der Wiesent betrachten wir (...) als riesige Sauerei", schrieb Christian Kiehr, Vorsitzender des Bund Naturschutz Ortsgruppe Ebermannstadt-Wiesenttal. "Das Fass ist eine tickende Zeitbombe und muss so schnell wie möglich geborgen und fachmännisch entsorgt werden", forderte er.

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Entwarnung kann indes Günther Prem, Gebietsabteilungsleiter des Wasserwirtschaftsamtes Kronach und zuständig für den Landkreis Forchheim, geben. Bitumen benutze man auch, um Bauwerke abzudichten, so Prem, es verbinde sich nicht mit Wasser und sei "absolut unkritisch". Eine Gewässerprobe, wie von Christian Kiehr gefordert, "braucht man nicht zu machen, wenn nichts austritt".

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Dass ein Privatmann das rund 50 Kilo schwere Fass in den Fluss geworfen haben könnte, ist für Prem schwer vorstellbar. Vielmehr mutmaßt er, dass das Fass, das man "weder heben noch rollen kann", bei Abdichtungsarbeiten an der Gasseldorfer Brücke "übrig geblieben" sein könnte. Im Laufe des Dienstags sollte das Fass mit Hilfe eines Lastwagens und eines Krans geborgen werden. 

bhe

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