Dienstag, 18.02.2020

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Gemeinderat beschließt Farbkonzept für Wiesenthaus Kita

Vier Farben für die Fassade standen zur Wahl - 13.02.2020 08:00 Uhr

Das Architekturbüro Amtmann hat sich Gedanken über die Farbgestaltung des neuen Kindergarten- und Krippenbaus gemacht. Grün gefiel den Gemeinderäten am besten. © Repro: Architekturbüro Amtmann


Für den Anbau des Kindergartens und der Kinderkrippe mit Bistro hatte das Architekturbüro Amtmann vier Vorschläge für das Farbkonzept der Fassade erstellt.

Diese Vorschläge präsentierte Bürgermeister Bernd Drummer (BGW) in der Gemeinderatssitzung dem Gremium. Die Räte waren sich gleich einig, dass sie keine "fade" Farbe haben wollten, sondern "eine gute Mischung". Besonders das grüne Konzept gefiel ihnen, sodass sie dieses schnell und einstimmig beschlossen.

Kostenrahmen stimmt

Drummer meinte, dass die geplanten Kosten in Höhe von 1,7 Millionen Euro eingehalten werden dürften. "Bei der Innenausstattung wollen wir uns eventuell ein wenig mehr genehmigen", meinte der Bürgermeister und schlug vor, dass man vielleicht auch gleich beim Altbau Hand anlegen können, denn dieser sei ja auch bereits über 30 Jahre alt: "Wir müssen da irgendwann zwangsläufig was machen, wie zum Beispiel neue Fenster einbauen", sagte Bernd Drummer. Deshalb schlug er vor den Altbestand ebenfalls gleich zu sanieren.

Er schlug vor, diesen für geschätzte 20 000 Euro streichen zu lassen. "Bei einer Sicherheitsbegehung wurde festgestellt, dass die Fenster einen bestimmten Stempel nicht haben", erläuterte der Bürgermeister und empfahl, diese auszutauschen. Er rechnet hierbei mit Kosten in Höhe von 55 000 Euro. In den Sanitäranlagen sind Fliesen gesprungen und auch Waschbecken und Spiegel in keinem guten Zustand mehr. Die Erneuerung kostet schätzungsweise 54 000 Euro.

Altbestand herrichten

Die nicht mehr zeitgemäßen Lampen sollen ebenfalls für etwa 10 000 Euro ausgetauscht werden. "Mit etwa 150 000 bis 170 000 Euro könnten wir den Altbestand gleich herrichten", fasste Drummer zusammen. Das sahen die Räte ebenso, deshalb soll sich der Bürgermeister des Themas annehmen.

Außerdem beauftragte das Gremium Bernd Drummer, sich um die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 10 für die Freiwillige Feuerwehr Schlaifhausen zu kümmern und Kontakt zu den verantwortlichen Feuerwehrleuten aufzunehmen. In der Dezembersitzung war den Gemeinderäten der Feuerwehrbedarfsplan vorgestellt worden. Hier war unter anderem festgestellt worden, dass das Fahrzeug in Schlaifhausen über 30 Jahre alt und damit nicht mehr auf dem neuesten Stand ist.

Die Feuerwehr hatte deshalb einen Antrag auf ein neues Fahrzeug gestellt und Informationen über Kosten eingeholt. Das Fahrgestell des LF 10 kostet vermutlich 85 000 Euro, der Aufbau 210 000 Euro und die Ausstattung 60 000 Euro. Die Gemeinderäte diskutierten, ob man nicht erst den Bedarfsplan umsetzen solle, kamen jedoch zur Ansicht, dass dies länger dauern könne. Auch der Neubau eines Feuerwehrgebäudes kam zur Sprache, doch hier gibt es Probleme mit dem Grundstückserwerb. Das Gremium war der Ansicht, dass das Fahrzeug wichtig für die Sicherheit der Bürger ist, deshalb beschlossen sie ein solches anzuschaffen.

CARMEN SCHWIND

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