Dienstag, 27.10.2020

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Gesperrter Steg in Unterleinleiter ist ein Sicherheitsrisiko

Kinder und Jugendliche die Straße überqueren, wenn sie zum Sportplatz und zurück laufen - 16.10.2020 17:57 Uhr

Am Sportheim der SpVgg Dürrbrunn-Unterleinleiter in Unterleinleiter wurde der Balkon erweitert und eine Fluchttreppe angebaut.

© Foto: Marquard Och


Zu einer etwas anderen, wegen Corona vom Frühjahr in den Herbst verlegten Hauptversammlung begrüßte der Vereinsrepräsentant Christof Dambietz im Sportheim der SpVgg Dürrbrunn-Unterleinleiter die Gäste. Das Sportjahr 2019 sei ordentlich verlaufen, wirtschaftlich sei für die Balkonerweiterung mit Fluchttreppe Geld auf die "hohe Kante" gelegt worden. Doch jetzt stehe die Erneuerung des Stegs an, der A- und B-Platz verbindet.

Dazu versicherte Bürgermeister Alwin Gebhardt in seinem Grußwort: "Die Gemeinde Unterleinleiter steht hinter ihrem Sportverein". Dank sagte Gebhardt für die Überlassung des Sportheims für die Gemeinderatssitzungen; hier wurden auch die Weichen für die Sanierung des Stegs gestellt. Das Wasserwirtschaftsamt war für die Maßnahme an der Leinleiter einzuschalten. "Hausarchitekt" Hartmut Schmidt wird ermitteln, ob auf die Betonlager eine Metallkonstruktion oder eine Holzausführung gestellt werden könnte.

Sperrung ist ein Sicherheitsrisiko

In letzterem Fall würde die Gemeinde das Holz und die "Manpower" des Bauhofs zur Verfügung stellen. Hier hakte Dambietz als Betreuer der C1-Jugend ein: Durch die Sperrung des Stegs könnten die Kinder nur über öffentliche Straßen auf den B-Platz und zurück zum Sportheim gelangen – ein Sicherheitsrisiko. Von dieser Verantwortung wäre er gerne möglichst kurzfristig entbunden.

Fürs Erste überreichte der Bürgermeister ein Gutscheinpaket aus dem "Ladarer Dorfladen". Leo Schnörer und Jürgen Schmitt, die mit ihren Helfern die Sportheimdienste organisieren und den Platz pflegen, werden Brotzeitgutscheine zukommen.

Dambietz lobte den Zusammenhalt der 582 Mitglieder, darunter 167 Kinder und Jugendliche. Eine "erstaunliche Quote" bei 1230 Einwohnern am Ort. Sicher nicht mit einer Brotzeit "abgespeist" werde an der Weihnachtsfeier die nach 26 aktiven Jahren verabschiedete Leiterin der Damengymnastik, Barbara Leisner. Ihre Nachfolgerin ist Karin Tauschek, die schon seit Jahren den Takt für die Garde der fünf Tanzgruppen angibt. 

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Ganz neue Töne des Sportheimbeauftragten, Altbürgermeister Gerhard Sendelbeck, überraschten den Vereinssprecher. Nach seinen massiven Einsprüchen zum lockeren Umgang mit den Abläufen im Sportheim "hat sich die Ertragslage 2019 gravierend verbessert". Offensichtlich habe der "Donnerschlag" gewirkt, konstatierte der ehemalige Bilanzbuchhalter. Dass der Verein von einer Darlehensaufnahme weit entfernt ist, bestätigte auch die Bilanz des "Finanzministers", Siegmund Rascher: "Von den Einnahmen 2019 können wir gut leben."

Allerdings kündigte Vorstandssprecher Dambietz weitere Projekte an, die das Guthaben abschmelzen werden, denn im laufenden Jahr fielen die Einnahmen fast vollständig aus. Nach 20 Jahren seit der Eröffnung brauche es eine neue Heizung und Ausbesserungen an der Fassade. Wert legte Dambietz auf die Feststellung, dass die Hygienevorschriften und Abstandsregeln eingehalten wurden. Dabei bedauerte er teils widersprüchliche Vorgaben der Institutionen und den damit erhöhten Arbeitsaufwand.

MARQUARD OCH

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