Firmenportrait

Große und kleine Bauprojekte: Hinter den Kulissen der Firma Zorn in Forchheim

24.7.2021, 19:04 Uhr
Auch Großprojekte realisiert die Firma.

Auch Großprojekte realisiert die Firma. © Zorn Baukompetenz GmbH, NN

Beständig wachsen die Gewerbe- und Industriegebiete der Stadt Forchheim. Viele neue Firmen haben sich angesiedelt. Die wenigsten Namen sind bekannt, aber hinter jedem verbirgt sich ein wichtiger Arbeitgeber und eine einzigartige Produktionsstätte. In loser Reihenfolge blicken wir hinter die Kulissen einiger Firmen. Heute bei der Firma Zorn Baukompetenz.

„Wir haben den Zusatz ‚Baukompetenz‘ in unserem Firmennamen gewählt, um zu betonen, dass wir Partner und Fachunternehmen in allen baulichen Angelegenheiten und Fragen sind“, erklärt Geschäftsführer und Architekt Mario Zorn. Insgesamt sind 29 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt, die sich auf ein Architekturbüro mit Architekten, Fachingenieuren und Innenarchitekten, eigene Handwerker (Maler, Trockenbauer, Bauschreiner), Kalkulatoren, Betriebswirte, Bürokräfte und Bauleiter verteilen. „Weitere Handwerker, Energieberater und Statiker beauftragen wir extern, aber immer regional und immer dieselben. Das bringt Sicherheit und Vertrauen“, sagt Mario Zorn.

Geschäftsführer Mario Zorn.

Geschäftsführer Mario Zorn. © Zorn Baukompetenz GmbH, NN

Das Unternehmen bietet auch Ausbildungsplätze. Momentan werden Bauzeichner und Bürokaufleute ausgebildet.

Seit acht Jahren in der Stadt

Auch Altbausanierungen sind Thema bei der Firma. 

Auch Altbausanierungen sind Thema bei der Firma.  © firma Zorn, NN

Von Hirschaid zog das Unternehmen vor acht Jahren an den Pilatus Campus in Forchheim, dem für das Bauunternehmen idealen Standort in Sachen Anbindung und Umfeld. 2019 zog das Unternehmen in neue Räumlichkeiten in einem Gebäude um die Ecke und baute sie mit nachhaltigen Werkstoffen aus. „Wichtig ist ein gutes Arbeitsumfeld und ein funktionierendes Team“, sagt Zorn. Für das Team Building engagiert er in unregelmäßigen Abständen einen Coach für "Ein Wochenende der frischen Ideen".

Das Unternehmen betreibt pro Jahr etwa fünfzig Projekte in Ober- und Mittelfranken. Die Zorn Holding steht auf vier Säulen: Projektentwicklung, Einfamilienhäuser, Sanierung und Bürobau als Generalunternehmer. Bei der Projektentwicklung kauft die Firma Zorn selbst Grundstücke, bebaut sie und vermietet oder verkauft die Wohnungen oder Gebäude. Die Säule „Einfamilienhäuser“ bietet dem Bauherrn eine große Bandbreite von einer gestrichenen Wand bis hin zur schlüsselfertigen Villa inklusive Inneneinrichtung. Die Sanierung von denkmalgeschützten Gebäuden ist ein Segment, das viele Ideen braucht und das richtige Gespür, Altes in Szene zu setzen und modernes Leben zu ermöglichen. Das Thema Bürobau dreht sich weitgehend um Bürogebäude, aus denen Firmen ausgezogen sind und die revitalisiert werden sollen.

„Unser Angebot ist ein Rundum-sorglos-Paket, wenn der Kunde das will“, erklärt Zorn. Das Unternehmen bietet ein schlüsselfertiges Haus oder alles dazwischen, ganz wie der Kunde das möchte. „Unsere Stärke ist die Kundenorientierung, das ganzheitliche Angebot und die Fachkompetenz. Der Kunde sagt einfach ‚Mach!‘ und wir machen.“ Auch ökologische Lösungen wie Solaranlagen oder Wärmepumpen würden angeboten.

"In den sauren Apfel muss ich beißen"

Die Angebote der Firma Zorn sind immer Festpreise. Das bietet Sicherheit für den Kunden, kann aber für den Anbieter in Zeiten von Mangel an Material oder Verteuerung des Materials unwirtschaftlich werden. Diese Situation beherrscht zurzeit den deutschen Markt für Bauholz und Dämmstoffe. „In den sauren Apfel muss ich beißen“, seufzt Mario Zorn. Die Corona-Krise habe keinen Einfluss auf die Geschäfte des Unternehmens gehabt, außer dass sich die Genehmigungsphasen verlängert hätten.

Das Bild stammt von einem vollendeten Projekt aus der Gegend. Die Bauherren möchten anonym bleiben. 

Das Bild stammt von einem vollendeten Projekt aus der Gegend. Die Bauherren möchten anonym bleiben.  © firma Zorn, NN

Die Vision Mario Zorns ist seine neue Firma „Trendwerk“, ein Ausstellungsgebäude mit Showrooms für mögliche Innenausstattungen vom Boden bis zur Decke, Lichtkonzepte, Beratungsräume für die Handwerker, Lagerplätze für Materialien und zusätzliche Büros. „Damit der Kunde sich etwas vorstellen kann, ist eine Bemusterung oft nicht ausreichend. Aber wenn man ein fertiges Zimmer betrachten kann, werden die Entscheidungen leichter“, erklärt Mario Zorn.

Die Kundenzufriedenheit steht für ihn an erster Stelle. „Und wenn ich an unseren fertigen Projekten vorbeifahre, bekomme ich Gänsehaut vor Stolz auf das, was wir da Schönes geleistet haben.“

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