DJK-Sportlerwallfahrt

Hallerndorf: Pilgerschar zog zum Kreuzberg

Mathias Erlwein

23.5.2022, 16:26 Uhr
Zahlreiche Pilgerinnen und Pilger zogen auf den Kreuzberg.

© Mathias Erlwein, NN Zahlreiche Pilgerinnen und Pilger zogen auf den Kreuzberg.

Etwa 300 Pilgerinnen und Pilger aus den DJK-Sportvereinen der ganzen Erzdiözese Bamberg konnte die stellvertretende DJK-Diözesanverbandsvorsitzende Waltraud Weisel auf dem Sportgelände der DJK Hallerndorf begrüßen, ehe Vorbeter Alfons Nützel den Aischtaler Musikanten das Kommando für einen Marsch zum Aufbruch gab. Durch die Ortschaft hindurch ging es dann mit Musik, Gesang und besinnlichen Worten samt den vielen bunten DJK-Bannern und Fahnen zum 37. Mal den Berg hinauf zur etwa drei Kilometer entfernten Wallfahrtskapelle.

Beten unterm freien Himmel

Dort hielt der Geistliche Beirat des Diözesanverbandes, Pfarrer Helmut Hetzel, in Konzelebration mit Pfarrer Ewald Thoma, Präses der DJK Kirchaich, und dem heimischen Seelsorger Matthias Steffel für die Pilgerschar einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Band „Spirit of Life“.

Jung und alt: Gemeinsam ging es hinauf zum Kreuzberg.

Jung und alt: Gemeinsam ging es hinauf zum Kreuzberg. © Mathias Erlwein, NN

Der Diözesanpräses aus Herzogenaurach griff in seine Predigt das Wallfahrtsmotto „Auf´s Neue – mitmachen & Dabeisein“ auf. „Nach der langen Corona-Zeit ist der Blick nach vorne besonders wichtig. Nicht nur im Verein, auch in der Familie und der Gesellschaft gilt es, immer wieder anzupacken, sich aufmachen und nicht aufzugeben“, machte er Mut. Er veranschaulichte seinen Appell mit einem sportlichen Beispiel: „Egal ob man in einer Saison abgestiegen ist oder den ersehnten Aufstieg nicht geschafft hat, das Mitmachen und Dabeisein ist wichtig - und ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft, neue Ziele für die kommende Saison“, so Hetzel.

Nie aufgeben

Passend dazu hatte er die Bibelstelle ausgewählt, in der die Jünger immer wieder erfolglos am See von Galiläa fischten. Bis ihnen der Herr sagte, sie sollen ihr Netz auf der rechten Seite auswerfen, was sie aber eigentlich schon mehrmals zuvor getan hatten. „Das Ergebnis: ein Netz voller Fische.“ Hier zog Hetzel Parallelen zum Leben, in dem man nie aufgeben und es immer wieder aufs Neue versuchen soll, um zum Erfolg zu kommen.

Unter freiem Himmel hielten die Geistlichen den Gottesdienst.

Unter freiem Himmel hielten die Geistlichen den Gottesdienst. © Mathias Erlwein, NN

Ebenso wie der geistliche Teil gehört zur DJK-Sportlerwallfahrt auch die Einkehr auf den drei Bierkellern unterhalb der Kreuzbergkirche nach dem gemeinsamen Gottesdienst zur schönen Gewohnheit. „Für die teilnehmenden Pilgerinnen und Pilger besteht so immer eine schöne Möglichkeit der Begegnung und des Austausches“, findet der geschäftsführende Bildungsreferent des Diözesanverbandes Herbert Schröder.

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