Donnerstag, 14.11.2019

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Hallerndorf: Was passiert mit Schadstoffen aus der Schule?

Gemeinderat gibt wegen der Asbest-Funde ein Entsorgungskonzept in Auftrag - 05.10.2019 14:25 Uhr

Die Grundschule in Hallerndorf wird saniert, dabei kam Asbest zum Vorschein. © Stefan Hippel


Das Entsorgungskonzept der Baustoffe in Sachen Schulsanierung kostet die Gemeinde Hallerndorf 157 270 Euro. Schwierig dabei ist, dass es sich nicht nur um normalen Bauschutt handelt, sondern auch Asbest gefunden worden ist. Sobald die Herbstferien beginnen, wird beprobt und ein entsprechendes Entsorgungskonzept erstellt. Die Baustoffe sollen so weit wie möglich von den Schadstoffen getrennt werden, damit sie auf der kreiseigenen Deponie in Gosberg abgeladen werden können. Andernfalls ist der Schutt unter Tage einzulagern und kostet entsprechend mehr.

Jeder Container wird untersucht

Um eine möglichst kostengünstige Entsorgung zu erreichen, muss jeder einzelne Container beprobt werden. Mit 600 Tonnen Bauschutt müsse in den beiden künftigen Bauabschnitten gerechnet werden, bekam Lothar Fischer (WG Willersdorf-Haid) zur Antwort. Sind Schadstoffe in ihnen enthalten, kostet die Entsorgung pro Tonne 3000 Euro.

Matthias Erlwein (JAB) befürchtet, dass die Auftragsvergabe an das bisher mit dem ersten Bauabschnitt beauftragte Büro nicht korrekt sein könnte: "Müssen wir den Auftrag nicht neu ausschreiben?", wollte er vom Bürgermeister Torsten Gunselmann wissen. Das soll die Verwaltung klären, versichert dieser und ergänzt den Beschluss um einen entsprechenden Passus. Am Samstag, 12. Oktober, bekommen die Hallerndorfer Gelegenheit, sich ausführlich über die Schulsanierung zu informieren, ergänzte Gunselmann.

SYLVIA HUBELE

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