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Montag, 16.09.2019

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Handball: Erste Bewährungsprobe für HC-Frauen

Forchheims Trainer sieht Team gerüstet für die Landesliga - 13.09.2019 10:33 Uhr

Nur Torhüterin Pia Siebenhaar fehlt beim Auflauf zum Gruppenbild (h.v.li.): Marie Bastian, Theresa Schreyer, Eva Zettelmeier, Franziska Hoffmann, Carmen Essl, Christina Heilmann, Deborah Irnstorfer, Hannah Nemeth, Theresa Nemeth, Jens Schüler (Torwarttrainer); vorne: Thomas Ihrke (Trainer), Alexander Kunik (Co-Trainer), Sabrina Molls, Melina Rothenbücher, Noemi Schmitt, Katharina Heid, Carina Gareis, Mona Sokol, Linda Gärtner, Sybille Wolf (Betreuerin). © Foto: HC Forchheim


Das aus der Stube für Öffentlichkeitsarbeit verbreitete Fazit, der Trainer sei mit dem Verlauf der Vorbereitung vollumfänglich "sehr zufrieden", wollte Thomas Ihrke im Gespräch dann doch einschränken. "Es hätte schon besser laufen können", moniert der seit 2012 amtierende und für seine analytische Nüchternheit bekannte Übungsleiter. Konkret zielt er auf die temporäre Abwesenheit urlaubender oder erkrankter Spielerinnen ab und die über mehrere Wochen geschlossene Halle während der Sommerferien. Im abschließenden Trainingslager mit vier Einheiten und zwei Testpartien in Forchheim "haben wir das wieder hereingeholt", so Ihrke, der die Messlatte bewusst höher legt als beim vorigen, 2017 krachend gescheiterten Ausflug in die Landesliga.

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Forchheims Handballfrauen sind Meister

Oh wie ist das schön: Mit einem ungefährdeten Heimsieg über die SG Rohr/Pavelsbach (grüne Trikots) sicherten sich die Handballerinnen des HC Forchheim BOL-Titel und Landesliga-Aufstieg. Entsprechend groß war der Jubel bei Trainer Thomas Ihrke und seinen Schützlingen.


Der ehrgeizige Trainer sieht die Gelegenheit, sich als aktuell höchstspielende Erwachsenenmannschaft der Stadt auf Landesebene zu etablieren. Mit einem aktuell beinahe komplett einsatzbereiten Aufgebot von 17 Köpfen muten die personellen Voraussetzungen glänzend an wie seit Jahren nicht. "Ich habe insgesamt ein wesentlich besseres Gefühl als beim letzten Versuch. Wir können praktisch ohne Qualitätsverlust durchwechseln." Neben bewährten Kräften wie Sabrina Molls und Lina Gärtner drängen die Nemeth-Schwestern, Deborah Irnstorfer sowie Eva Zettlmeier in führende Rollen. Frischen Schwung versprechen die Neuen Carmen Essl (Niederlindach) und Marie Bastian (Bensheim-Auerbach).

"Kühlen Kopf bewahren"

In den finalen Trainingseinheiten am Montag und gestern stand die Feinjustierung im Überzahl- sowie Umschaltverhalten auf dem Zettel, ehe sich der Vorhang zur ungewohnten Zeit am Sonntagnachmittag (16.30 Uhr) in heimischer Realschulhalle öffnet. Mit dem TSV Wendelstein erwarten die Forchheimerinnen einen Mitaufsteiger aus Mittelfranken. "Egal wie der Gegner heißt, deine Heimspiele solltest du gewinnen", so Ihrke mit Blick auf die stolzen 21 Zähler, die dem SV Obertraubling in der abgelaufenen Landesliga-Runde nicht zum Klassenverbleib reichten. Mit dieser Drucksituation zum Auftakt müssen beide Seiten zurechtkommen. Einen "kühlen Kopf bewahren", "nicht hektisch" werden, will Stoiker Ihrke seinen Schützlingen mit auf den Weg geben. 

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