Dienstag, 18.02.2020

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Handball: Frauen des HC Forchheim melden sich zurück

Landesliga-Aufsteiger gewinnt zu Hause gegen HSG Pleichach - 27.01.2020 09:00 Uhr

Kreisläuferin Mona Sokol im Hintergrund verfolgt konzentriert den Antritt von Mitspielerin Sabrina Molls. Die Handballfrauen des HC Forchheim (graue Trikots) beendeten beim Heimsieg gegen Pleichach eine lange Durststrecke. © Foto: Anja Hinterberger


Den Tiefpunkt der Forchheimer Ergebniskrise markierte jüngst eine deutliche 24:31-Abfuhr beim abgeschlagenen Schlusslicht und Mitaufsteiger TSV Wendelstein. Doch "wir haben uns selbst keinen großen Druck gemacht, die Stimmung im Team war die gesamte Zeit über gut. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist unsere größte Stärke, auf die wir bauen können", erklärt Kreisläuferin Mona Sokol hinterher.

So legten die 26-Jährige und ihre Kolleginnen im Vergleich mit der knapp besser platzierten HSG Pleichach abgesehen vom 1:2- und 4:5-Rückstand in der engen ersten Hälfte stets vor, verpassten jedoch die Chance, den Vorsprung zu erhöhen. Die Gäste glichen regelmäßig aus und nutzten einen einfachen Ballverlust sogar zur 13:12-Pausenführung. Die Nachlässigkeiten transportierte die Heimmannschaft auch mit in die ersten sieben Minuten des zweiten Durchgangs, als der HC die Unterfränkinnen gleich zweimal zur Führung einlud und sich der ein oder andere Besucher in der Realschulhalle an zurückliegende Niederlagen erinnert fühlte.

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Forchheims Handballfrauen sind Meister

Oh wie ist das schön: Mit einem ungefährdeten Heimsieg über die SG Rohr/Pavelsbach (grüne Trikots) sicherten sich die Handballerinnen des HC Forchheim BOL-Titel und Landesliga-Aufstieg. Entsprechend groß war der Jubel bei Trainer Thomas Ihrke und seinen Schützlingen.


Die Fehler produzierten dann allerdings aber bald die Gegnerinnen. Über eine energische Verteidigungsarbeit erarbeitete sich das Team von Thomas Ihrke zwischen Minute 37 und 48 eine deutlichere 20:16-Führung. Nach Auszeit und taktischer Veränderung verkürzte Pleichach nochmals auf ein einziges Tor (58.). Mona Sokol sorgte mit dem 23:21 für Sicherheit. "Mittlerweile sind wir da schon abgezockter geworden und haben es trotz des Gegnerdrucks ohne Ballverlust und mit eigenem Treffer runtergespielt", beschreibt sie das finale Szenario. Mit dem 24:22 "haben wir den Anfang gemacht, um in der Rückrunde wieder mehr Spiele für uns zu entscheiden", so Sokol. "Der Abstiegskampf bleibt eng."

HC: Stierstorfer; Hannah Nemeth (4), Theresa Nemeth (1), Gareis, Jungbauer (4), Sokol (1), Zettelmeier (2), Bastian (2), Molls (2), Schmitt (6), Irnstorfer (1), Hoffmann, Essl (1).

JONAS BAIER

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