Mahnung an Wanderer

Hohe Waldbrandgefahr: Wieder Kontroll-Flüge über ganz Oberfranken

4.8.2022, 12:45 Uhr
Ein brennendes Feld unweit eines Waldgebiets in Oberfranken.

© Jörg Herrmannsdörfer/Luftrettungsstaffel Bayern Ein brennendes Feld unweit eines Waldgebiets in Oberfranken.

Am Freitag wird die Lage durch die Regierung von Oberfranken und das AELF neu bewertet und entschieden, ob für das kommende Wochenende wiederum Luftbeobachtung angeordnet wird.

Zum Einsatz kommt derzeit der "Schnelle Einsatzhubschrauber" (SEH). Der Hubschrauber wird von einem Piloten geflogen, der selbst ausgebildeter Luftbeobachter ist. Am Donnerstag und Freitag stellt die Luftrettungsstaffel Bayern die Luftfahrzeuge und die Piloten zur Verfügung. Es sind die Flugzeuge der Stützpunkte Bamberg-Breitenau und Bayreuth-Bindlach im Einsatz.

An Bord befinden sich neben den Piloten auch ausgebildete Luftbeobachter, die die Wälder aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, werden die Feuerwehren über die Integrierte Leitstelle alarmiert und die Einsatzkräfte vom Luftbeobachter zur Einsatzstelle gelotst.

Äußerste Vorsicht

Die Regierung von Oberfranken appelliert an alle Besucherinnen und Besucher der oberfränkischen Wälder, äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Schon ein Funke oder eine weggeworfene Zigarettenkippe können Gras, Nadelstreu und am Boden liegende Zweige entzünden und einen folgenschweren Brand auslösen.

Zwischen dem 1. März und dem 31. Oktober gilt ohnehin ein Rauchverbot im Wald.

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