Samstag, 28.11.2020

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Internationale Top-DJs spielen die Beats dieses Forchheimers

Wahl-Forchheimer Thomas Roth alias "Avaro" fing mit 16 Jahren zu produzieren - 21.11.2020 19:08 Uhr

Beim Open Beatz Festival in Herzogenaurach trat der Forchheimer DJ vor 15 000 Menschen auf.

13.11.2020 © Foto: Thomas Roth


"Es ist wie Malen oder Zeichnen – man kann der Kreativität einfach freien Lauf lassen", sagt Thomas Roth über seine Leidenschaft zur Musik. Der 30-Jährige ist unter dem Namen "Avaro" als Musikproduzent tätig, vernetzt ist der Wahl-Forchheimer mit der DJ-Szene auf der ganzen Welt.

Thomas Roth alias Avaro auf der lila Brücke in Forchheim. „Die Pfeiler zeigen ein A, das passt sehr gut zu Avaro“, sagt er.

13.11.2020 © Foto: Wayne_1313 Fotografie Marc Wayne Schechtel


Roth stammt aus einer musikalischen Familie, der Vater Schlagzeuger, die Mutter Hobbysängerin. Er selbst fing mit 16 Jahren an, zu produzieren und komponieren. Über die Jahre hat Roth viele Kontakte in die Musikszene aufgebaut, 2014 schaffte er es mit dem Song "Kwango" in die Top 20 der "Beatport Charts".

Auf Ibiza, in London und Amsterdam gespielt

Veröffentlicht wurde das Lied damals bei einem englischen Label ein halbes Jahr später kam er durch den persönlichen Kontakt mit Michael Moor zum Label "WEPLAY". Dessen Gründer Stefan Dabruck hat unter anderem die DJs Robin Schulz und Alle Farben unter Vertrag.

Aktuell arbeitet Roth an neuen Inhalten: "Ich habe viele neue Projekte am Start", sagt der Familienvater, der ursprünglich aus Vestenbergsgreuth stammt und seit eineinhalb Jahren in Forchheim lebt. Roth ist mit seiner Musik international unterwegs, spielte bereits auf Ibiza, in London und Amsterdam. Beim Open Beatz Festival in Herzogenaurach trat er vor 15 000 Menschen auf, dieses Jahr war er zudem am Forchheimer Stadtstrand vertreten.

Besondere Verbindung zu seinem Vorbild Avicii

Internationale Topstars wie Steve Angello und David Guetta spielten Kwango bereits, unter anderem auf Festivals in Europa und den USA. Zum DJ Avicii hat Roth eine besondere Verbindung: Er kannte den 2018 verstorbenen Musiker persönlich, Roths Künstlername Avaro ist eine Zusammenstellung aus den Worten Avicii und seinem Nachnamen Roth.

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Roth hat den Traum, dass er seine Leidenschaft irgendwann professionell ausüben kann, aktuell arbeitet er als Lebensmitteltechniker. "Ich hoffe, dass ich das Hobby zum Beruf machen kann", meint er. Mit "I Don’t Wanna Play (No Games)" erschien im September ein neuer Song, die Reaktionen auf seine Musik sind laut eigener Aussage durchweg positiv.Privat ist Roth musikalisch vielfältig unterwegs, hört viel aus den 70ern und 80ern. "Michael Jackson ist richtig nice", sagt er lachend.

Thomas Roth möchte sich bewusst auch in der Region vernetzen: Der Musiker ist ständig auf der Suche nach Kooperationen, unterstützt andere Musiker bei der Produktion und sucht Talente. In Forchheim ist er mittlerweile angekommen. Fotos auf seiner Webseite zeigen ihn auf der lila Brücke zwischen Gymnasium und Sportinsel. "Die Pfeiler zeigen ein A, das passt sehr gut zu Avaro", sagt er.

JULIAN HÖRNDLEIN

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