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Dienstag, 11.08.2020

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Kalte Suppen genießen: Andalusische Gazpacho und russische Okroschka

Sylvia Hubele präsentiert heute Rezepte für andalusische Gazpacho und russische Okroschka - 12.07.2020 15:51 Uhr

Ein unwiderstehliches Duo bei sommerlichen Temperaturen: Andalusische Gazpacho (li.) und russische Okroschka.

© Foto: Sylvia Hubele


Zuhause habe ich mich auch an deren Zubereitung gewagt und gleichzeitig neugierig geschaut, was es an kalten Suppen in anderen Küchen gibt.

Für die Zubereitung der kühlen und erfrischenden Suppen reichen Messer und Mixstab aus. Während sich in der andalusischen Gazpacho Tomaten, Paprika und Gurken ein Stelldichein geben, ist die russische Version, Okroshka genannt, etwas deftiger. Ihre Zutaten werden nicht püriert, sondern in feine Stückchen geschnitten.

Mit Olivenöl einweichen

Grundlage für die spanische Gazpacho sind Toastbrotscheiben. Für Gazpacho das Gemüse putzen und in kleine Stücke schneiden, das Toastbrot mit Olivenöl einweichen. Etwa ein Drittel des Gemüses wird an die Seite gestellt, der Rest mit dem eingeweichten Toastbrot püriert. Mit Essig und etwas Wasser wird die Suppe so weit verdünnt, dass sie sich gut löffeln lässt. Abgeschmeckt mit Salz und Pfeffer zieht die Gazpacho noch zwei Stunden im Kühlschrank durch, bevor sie in Gläsern oder Schälchen serviert wird.

Die Zutaten der russischen Okroschka variieren und richten sich gerne danach, was im Kühlschrank so vorrätig ist. Viel Vergnügen beim Experimentieren, die Mengen sind für jeweils zwei Personen gedacht. Und so wird die russische Okroshka gemacht: Die Pellkartoffeln schälen und fein würfeln, das gleiche gilt für Salatgurke, Eier und Wurst.

Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und mit dem Dill und etwas Salz stampfen, damit sie ihren feinen Geschmack abgeben. Anschließend kommen alle Zutaten in eine Schüssel, werden mit Kefir und saurer Sahne übergossen. Wem es noch nicht sauer genug ist, der mischt einfach noch ein bisschen Weißweinessig in die Suppe. Die Radieschen werden in feine Scheiben geschnitten und ebenfalls untergerührt. Guten Appetit’!

Sylvia Hubele

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