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Kommunalwahl 2020: Das sind die Kandidaten der CSU Dormitz

Christoph Schmitt will als Spitzenkandidat ins Rathaus einziehen - 25.11.2019 16:41 Uhr

Spricht sich klar für die Ortsumgehung Dormitz aus: Bürgermeisterkandidat Christoph Schmitt. © Glasow-Fotografie Erlangen


Hofmann bildete gemeinsam mit Altbürgermeister und Kreisrat Gerhard Schmitt und dem früheren Gemeinderat Josef Vollmann die Versammlungsleitung. Erfreut zeigte sich Hoffmann, dass die CSU Dormitz mit Christoph Schmitt „einen jungen engagierten Kandidaten“ ins Rennen um den Bürgermeisterposten schicken kann.

In seiner Vorstellungsrede griff Schmitt zunächst die Punkte auf, die ihn zur Kandidatur bewegt hatten. Diese hätten auch viele Dormitzer angesprochen, wie beim Kennenlernabend Mitte Oktober schon sichtbar wurde.

Nach einer kurzen Schilderung seines schulischen und beruflichen Werdeganges machte Schmitt deutlich, dass er sich trotz seiner zahlreichen Auslandsaufenthalte während des Studiums und im Berufsleben nicht vorstellen könne, „irgendwo anders zu leben“, als im Ort seiner Jugend.

Vier Themenbereiche waren Schmitt besonders wichtig: Kinder und Jugend, Senioren, erwachsene Bürger in Dormitz und die Umwelt. Vor allem aber sei ihm Bürgernähe wichtig, weswegen er im Falle einer Wahl zum Bürgermeister sofort wieder die offene Bürgersprechstunde einführen wolle.

Im Bereich Kinder und Jugend wolle sich Schmitt bei der Grundschule für einen Glasfaseranschluss einsetzen. Beim erforderlichen Erweiterungs- und Umbau der Schule dürfe auch nicht vergessen werden, so Schmitt, die Eltern einzubeziehen, da deren Wünsche hinsichtlich einer offenen Ganztagsschule oder einer Mittagsbetreuung beim Raumkonzept berücksichtigt werden müssten. Die letztjährige Kostensteigerung in der Mittagsbetreuung empfand Schmitt als zu hoch, weswegen er dies „auf ein vernünftiges Maß“ reduzieren möchte. Zudem will er ein „Kinder- und Jugendparlament“ in der Gemeinde einrichten und den Jugendclub „Leuchtturm“.

Für die Senioren schwebte Schmitt ein Gesamtkonzept vor, das sich an einem holländischen Vorbild orientiert. Dieses böte Hilfen bei Fahrdiensten, Einkäufen und in sonstigen Dingen des alltäglichen Lebens an. Auch der soziale Kontakt der Senioren untereinander liege ihm sehr am Herzen, so der CSU-Kandidat. Für Bürger in Dormitz möchte Schmitt WLAN-Hotspots einrichten und Arbeitsplätze vor Ort schaffen.

Die Ausweisung von Bauland möchte Schmitt „im vernünftigem Rahmen und ohne negative Folgen für die Infrastruktur und die Natur“ vorantreiben, der Siedlungscharakter des Dorfes soll erhalten bleiben. Und: Die Gemeinde mit ihren Einrichtungen müsse ihren ökologischen Fußabdruck durch eigene erneuerbare Stromerzeugung und Verbrauchsreduzierung verkleinern.

Ein Thema, das die Dormitzer spalte und auch ihm sehr wichtig war, war die Ortsumgehung. „Die Gefahren und gesundheitlichen Belastungen an der Hauptstraße durch den Verkehr sind enorm groß“, so Schmitt. Erst nach dem Bau einer Umgehungsstraße sei eine Verkehrsberuhigung zu erwarten.

Beim ÖPNV hielt Schmitt den Ansatz der Staatsregierung zur Einführung eines 365 Euro-Tickets für zielführend. Dringend notwendig sei aber, „in Zeiten von EU-weiten Ausschreibungen endlich das Monopol der Konzessionsrechte einzelner Verkehrsbetriebe zu brechen“.
Nach dieser Bewerbungsrede war die anschließende Wahl Schmitts zum Bürgermeisterkandidaten nur noch eine Formsache.

Die Liste der CSU Dormitz:

1. Christoph Schmitt (Diplomingenieur); 2. Marianne Mirsberger (Verkäuferin); 3. Hubert Schmitt (Chemielaborant); 4. Katja Walcher (Archäologin); 5. Stefan Kammermeyer (Gastronom); 6. Adelgunde Dorsch (Hausfrau); 7. Florian Scharf (Industrieelektroniker); 8. Tanja Müller (Industriekauffrau); 9. Sebastian Derfuß (Konstruktionsingenieur); 10. Carolin Schaffelhuber (Projektkauffrau); 11. Edgar Pawlik (Malermeister); 12. Manuela Kern (Sekretärin); 13. Marc Holzmann (Student); 14. Karin Heuchemer (Bankkauffrau); 15. Josef Dichtl (Maurermeister); 16. Elke Zenk (kaufmännische Angestellte); 17. Edgar Holzmann (Rentner); 18. Natascha Söhner (Erzieherin); 19. Stefan Wölfel (Physiker); 20. Ina Müllemann (Diplom- Wirtschaftsinformatikerin); 21. Peter Distler (Maurermeister); 22. Daniel Schmid (Metzgermeister); 23. Ralf Kozak (Diplomingenieur); 24. Reinhard Knetzger (Landwirt); 25. Günther Geyer (Klinikarbeiter); 26. Bruno Müllemann (Diplominformatiker); 27. Wolfgang Derfuß (Schreinermeister); 28. Petra Jordan (kaufmännische Angestellte).
Ersatzkandidaten:
Herbert Dorsch (Rentner) und Marius Kern (Schüler)

 

 

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