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Kommunalwahl 2020: Forchheims Freie Wähler wollen provozieren

FW ziehen ohne eigenen Oberbürgermeister-Kandidaten in den Wahlkampf - 10.11.2019 10:00 Uhr

„Ich freue mich, dass wir wieder einige junge Menschen auf der Liste haben“, sagt Manfred Hümmer, FW-Ortsvorsitzender und Ex-OB-Kandidat. Mehrere Kandidaten sind unter 25 Jahre alt.
Die Freien Wähler verzichten diesmal auf einen eigenen OB- Kandidaten gegen Uwe Kirschstein (SPD), Udo Schönfelder (CSU) und Annette Prechtel (Grüne). 19 der 40 Kandidaten sind Frauen, für Hümmer ein wichtiger Punkt: „Das macht uns aus“, sagt er. Er sieht die Freien Wähler als Repräsentanten der Mitte der Gesellschaft. „Wir sind für linke und rechte Wählergruppen akzeptabel“, erklärt der Listenerste. Einzig extreme Tendenzen hätten keinen Platz in seiner Partei.

Das möchte der Ortsverein auch im Wahlkampf zeigen, mit durchaus provokanten Plakaten: Unter dem Motto „Forchheims starke Mitte – Wir bewegen Forchheim“ erstellt die Partei Plakate, die an Kernpunkte und Farbgebung der politischen Gegner angelehnt sind. So wird aus „Forchheims starker Mitte“ etwa die „grüne“, „kulturelle“ und „wirtschaftliche“ Mitte. „Wir möchten bewusst anecken, das ist aber auch erlaubt im Wahlkampf“, kommentiert Hümmer. Die fehlende Bewerbung für das OB-Amt mache es nötig, besonders aufzufallen.

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Die Partei möchte sich in der nächsten Legislaturperiode für Familie, Jugend und Senioren einsetzen, außerdem den Blick auf Verkehr, Wohnraum, Kultur und die Wirtschaftspolitik in der Stadt richten. Gleichzeitig will man mit Flyern auf erfolgreiche FW-Anträge in der letzten Legislaturperiode aufmerksam machen. Auf Hümmer folgen auf der Liste die Stadträte Ludwig Preusch, Erwin Held und Arnd Feistel. Albert Dorn, der Anfang des Jahres von der SPD-Fraktion in die der Freien Wähler gewechselt war, tritt – obwohl nach wie vor SPD-Mitglied – direkt für die Liste der Freien Wähler an.

Die Freien Wähler treten mit folgenden Listenkandidaten an:
1. Manfred Hümmer (Stadtrat); 2. Ludwig Preusch (Stadtrat); 3. Erwin Held (Stadtrat); 4. Arnd Feistel (Stadtrat); 5. Christian Feeß; 6. Albert Dorn (Stadtrat); 7. Albrecht Waasner (Stadtrat); 8. Bianca Hofmann; 9. Thomas Mainusch; 10. Christian Burkard; 11.Karin Haimann; 12. Samuel Holzmann; 13. Daniela Hümmer; 14. Robert Wiegärtner; 15. Ludwig Daffner; 16. Birgit Heldmann; 17. Petra Sitzmann; 18. Sandra Berger; 19. Raimund Christl; 20. Claus Mainhardt; 21. Michaela Ramisch; 22. Rifat Dervovic; 23. Jutta Daffner; 24. Florian Borchers; 25. Dorothea Christl; 26. Sebastian Herold; 27. Marlene Schuberth; 28. Christian Brandl; 29. Nicole Raithel; 30. Bernd Krause; 31. Eva Haimann; 32. Ulrike Batz; 33. Marie Held; 34. Sarah Haas; 35. Ulrike Waasner; 36. Eugen Eger; 37. Rene Domani; 38. Leonie Raithel; 39. Verena Sitzmann; 40. Petra Matt-Eger.

Die Ersatzkandidatinnen und –kandidaten sind:

41. Karin Schmidtlein; 42. Borghild Schiefer; 43. Maximilian Saiko; 44. Karin Lyga.

 

Julian Hörndlein

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