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Landkreis Forchheim will das 365 Euro-Ticket

Grünes Licht für VGN-weites Projekt gegeben - FDP und Grüne dagegen - 28.03.2020 08:25 Uhr

Der barrierefreie Busbahnhof in Egloffstein ist eines der Vorzeigeobjekte im Landkreis Forchheim. Eine ZDF-Seniorenstudie ergab ein schlechtes Ergebnis in Sachen ÖPNV. Dabei hat der Landkreis in den vergangenen Jahren viel in den Nahverkehr investiert. © Foto: Stefan Hippel


Das Gebiet umfasst einen Bereich, der von den Städten Kitzingen, Hassfurt, Burgkunstadt, Gefrees, Auerbach, Amberg bis hin zu Treuchtlingen im Süden, Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber im Westen reicht. Für 365 Euro im Jahr können Inhaber eines Tickets pauschal mit Zügen, Bussen oder U-Bahnen täglich unterwegs sein. 

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Ob der VGN das Jugendticket einführt, hängt auch von der Position der einzelnen Landkreise, die im VGN zusammengeschlossen sind, ab. Die Kreisräte im Kreisausschuss haben jüngst mit 10:2 Stimmen für das Vorhaben gestimmt. Die Gegenstimmen kamen von den Kreisräten Sebastian Körber (FDP) und Barbara Poneleit (Grüne).

Ticket gilt für das gesamte Gebiet

Mit den bisherigen vergünstigen Schüler- und Azubitickets im VGN sind nur Fahrten im Bereich zwischen Wohnort und Arbeitsstelle erlaubt. Das 365-Euro-Ticket hingegen ist für den gesamten Verbundraum im Großraum Nürnberg gültig.

Im April kommt der VGN zu einer Sitzung zusammen und wird über die Einführung des Tickets entscheiden, so Holger Strehl, Pressesprecher am Landratsamt. Die bayerische Staatsregierung hat zugesagt, die aus der Einführung des Tickets resultierenden Mindereinnahmen zu zwei Dritteln zu decken. Für den Kreis fielen, berechnet auf das Jahr 2020, rund 69.000 Euro Kosten an. Um es attraktiver zu machen, das Auto stehen zu lassen und auf den ÖPNV umzusteigen, hat der Landkreis mehrere Projekte in Angriff genommen. Der Landkreis verzeichnet in den vergangenen Jahren steigende Fahrgastzahlen.  

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