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Landratswahl Forchheim: Hermann Ulm siegt deutlich vor Reiner Büttner

CSU-Landrat Hermann Ulm liegt klar vor Herausforderer Reiner Büttner - 15.03.2020 22:37 Uhr

Landrat Hermann Ulm (CSU, links) hat am Wahlabend in seinem Büro die Auszählung der Stimmen mitverfolgt. © Ralf Rödel


Hermann Ulm (CSU) aus Kunreuth hat vom Wähler eine zweite Amtszeit als Landrat erhalten. Mit 76,5 Prozent liegt er deutlich vor seinem Herausforderer Reiner Büttner (SPD) aus Forchheim, der auf 23,5 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 68,9 Prozent.

Ulm, der in seinem Büro im Landratsamt die Auszählung der Stimmen verfolgte, zeigte sich zufrieden. „Es wird schon passen“, sagte Ulm, als die ersten Ergebnisse eintrudelten. Bei seinen bisherigen Kandidaturen – ob als Bürgermeister für Kunreuth oder 2014, als er zum ersten Mal für den Posten als Landrat antrat – habe er immer rund zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinen können. Das habe er auch für den gestrigen Wahlabend angestrebt. Ulm hatte für den Wahlabend keine Feier geplant.

Büttner: "Ich bin angetreten, um Landrat zu werden"

Sein Herausforderer hat mit seinen Parteifreunden in Forchheim gefeiert. „Ich hätte mir mehr Stimmen gewünscht“, sagte Büttner. Er sei angetreten, um Landrat zu werden und freue sich über die Stimmen. „Ich habe viele neue Facetten des Landkreises und neue Menschen kennengelernt.“ Für sie und seine Wähler wolle er mit einer möglichst starken SPD–Fraktion seine im Wahlkampf vorgestellten politischen Ziele im Kreistag weiterverfolgen. „Ich muss mich vor dem Ergebnis glaube ich nicht verstecken, und ich hoffe, dass der Wähler es wertschätzt, eine Wahl gehabt zu haben.“

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Beide Kandidaten haben beim NN-Forum zur Landratswahl ihre Ziele für den Landkreis formuliert. Die NN waren während des Wahlkampfs mit Hermann Ulm und Reiner Büttner im Landkreis unterwegs. Dabei haben die Kandidaten ihre Herzensthemen verraten.

Reiner Büttner © Privat


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Ulm ist bei den Kommunalwahlen 2014 erstmals für das Amt angetreten, nachdem der langjährige Landrat Reinhardt Glauber von den Freien Wählern angekündigt hatte, nicht mehr zu kandidieren. Ulm hatte sich in der Wahl gegen seinen SPD-Herausforderer Klaus Schulenburg damals mit 68,7 Prozent der Stimmen durchsetzen können.

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