LG Forchheim spaltet sich von Stammvereinen ab

3.8.2018, 19:05 Uhr

© Foto: Ralf Rödel

Im Siedlerheim Augraben, heißt es in der offiziellen Mitteilung an die Presse, fand am 23. Juli die Versammlungs-Premiere vor 45 Anwesenden statt. Ab 1. September werde der Training- und Wettkampfbetrieb auf den eingetragenen Verein übertragen. Da der alte Name bereits in der Szene bekannt sei, werde er beibehalten. Im Schreiben werden die Vorteile der neuen Organisationsform aufgeführt und vom ausformulierten Ziel abgerundet, die bisherigen Angebote für verschiedene Alters- und Leistungsklassen beizubehalten und gegebenenfalls zu erweitern. Sämtliche Übungsleiter würden den Kurs unterstützen.

Schindzielorz im Vorstand

Für die wichtigsten Führungsaufgaben fiel die Wahl auf ein Quartett. Das berichtet der bisherige Abteilungsleiter der Leichtathleten im Jahn, Wolfgang Ende. Neben den bekannten Funktionären Rüdiger Hecht und Wilhelm Leopold bekleiden aus den Reihen der Aktiven Jan Schindzielorz und die für Finanzen zuständige Katharina Eckner die Posten im Vorstand.

Wolfgang Ende schildert auf NN-Nachfrage seine Sicht auf den Entschluss, der seit Jahresbeginn anvisiert war. "Wir hatten zweifellos auch schöne Zeiten beim Jahn. Trotzdem war es an der Zeit, diesen Schritt zu gehen." Von den bisher 200 LG-Mitgliedern aus zwei Stammvereinen werden wohl vor allem nicht alle älteren Semester den Weg mitgehen, mit dem Gros aus dem Aktiven- und Nachwuchsbereich Richtung Marke von 100 Köpfen rechnet Ende aber schon.

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