Lkw-Unfall: Hiltpoltsteiner Haushalte waren ohne Wasser

4.4.2018, 12:38 Uhr
Nach dem Lkw-Unfall laufen die Reparaturarbeiten in Hiltpoltstein unter Hochdruck.

Nach dem Lkw-Unfall laufen die Reparaturarbeiten in Hiltpoltstein unter Hochdruck. © Rolf Riedel

Laut Polizei Ebermannstadt wollte der Gesuchte mit seinem Lkw wohl von der Schulstraße in den Möchser Weg einbiegen - als sein Fahrzeug auf der rechten Seite gegen den Hydranten prallte. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich um einen roten Laster, vermutlich einen Sattelzug gehandelt haben muss. Eventuell hatte sich der Lasterfahrer verfahren und suchte einen Weg zurück zur Bundesstraße. An der Unfallstelle seien große Teile des Lkw zurückgeblieben, so die Polizei.

Weil der Laster einen Hydranten traf, der auf einer Hauptverbindungsleitung stand, kam es durch den Unfall zu enormen Druckschwankungen im Wasserversorgungsnetz, erklärt Matthias Tauber vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Betzensteingruppe. "Dadurch kam es in der Hauptleitung zu einem Rohrbruch", so Tauber.

Drei- bis vierhundert Kubikmeter Wasser liefen die Schulstraße hinunter bis das Leck geschlossen war. Die Orteile Kappel und Kemmathen sowie die Gräfenberger Ortschaften Lilling und Sollenberg stehen derzeit ohne Wasser da. Die Reparaturarbeiten liefen laut Tauber auf Hochtouren, die Wasserversorgung war bis zum frühen Nachmittag wieder gewährleistet.

Den Schaden beziffert die Polizei momentan auf rund 12.000 Euro - neben dem Wasserrohrbruch wurde der Zaun eines Grundstückes massiv beschädigt, auch die Randsteine der Fahrbahn wurden durch den Crash herausgerissen. 

Zeugenhinweise zum flüchtigen Lkw-Fahrer nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (09194) 73880 entgegen.