Freitag, 16.04.2021

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Münchener Sicherheitskonferenz: Gymnasiasten aus Ebermannstadt diskutierten mit

Schüler nahmen an Online-Diskussion im Rahmen der Sicherheitskonferenz teil. - 07.03.2021 13:25 Uhr

US President Joe Biden speaks virtually from the East Room of the White House in Washington, DC, to the Munich Security Conference in Germany, on February 19, 2021. (Photo by MANDEL NGAN / AFP)

19.02.2021 © MANDEL NGAN, AFP


22 Schüler des Q11-Kurses von Michael Schneier nahmen an einer Veranstaltung im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz teil. Sie trafen sich auf Einladung des Kultusministeriums zusammen mit Oberstufenschüler aus sieben weiteren bayerischen Gymnasien digital mit führenden Diplomaten und Politikern, um über eine möglicherweise bevorstehende Zeitenwende in der Beziehung zwischen den USA und Europa zu sprechen. Die Veranstaltung stand darum auch unter dem Motto: "Die USA unter Präsident Biden. Haben die transatlantischen Beziehungen (wieder) eine Zukunft?"

Die Experten standen den GFS-Schülern Rede und Antwort.

03.03.2021 © Foto: privat


 Kultusminister Michael Piazolo lobte die Veranstaltung als ein Angebot, das Weltpolitik für die Schüler lebendig und erfahrbar mache. Im Rahmen der einstündigen Diskussion trafen die Schüler auf den Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, die Präsidentin des "German Marshall Fund" Karen Donfried, die deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook von der Harvard Kennedy School, Kultusminister Piazolo und Ex-Gesundheitsministerin und jetzt Europaministerin Melanie Huml.

Letztere diskutierte nach einem moderierten Podiumsgespräch mit den Ebser Schülern über Aufgaben in ihrem neuen Amt als Ministerin "für Europaangelegenheiten und Internationales". Den Schülern lag vor allem das Thema Klimaschutz und die Rückkehr der USA zum Pariser Klimaabkommen sehr am Herzen – da der Klimawandel, wie David Fischer, Oberstufenschüler am GFS, betonte, nicht im deutschen Alleingang aufgehalten werden kann.

Fragen an die neue bayerische Europa-Ministerin Melanie Huml.

03.03.2021 © Foto: privat


Deutlich wurde, dass sich das Bild der USA bei den Schülern unter der Trump-Regierung zum Negativen gewendet hat, wie ein Schüler berichtete. "Für die Staatsregierung ist es wichtig, dass sich die bayerisch-amerikanische Freundschaft auch im 21. Jahrhundert bewährt. Dafür müssen neue Wege zur Pflege der Partnerschaft gefunden und beschritten werden. Dies wird vor allem auch eine Aufgabe der jungen Generation sein", erwiderte Huml.

"Für uns war es eine spannende Veranstaltung mit vielen interessanten Einblicken und der Möglichkeit, als junge Menschen gehört zu werden", wie die Schüler in einem gemeinsamen Fazit festhalten.

ANNA WEHRFRITZ

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